Ausflug zu Haidlmair zieht großes Interesse auf sich
Die Exkursion zum Werkzeugbauer Haidlmair in Nußbach stieß auf sehr großes Interesse, als knapp 50 Senioren und Seniorinnen aus Waldneukirchen den fachkundigen Erklärungen folgten, die den Weltmarktführer und „Hidden Champion“ Haidlmair vorstellten. Der Betrieb beschäftigt über 300 Mitarbeiter, darunter nur 20 Frauen. Besonders interessante Gespräche entstanden, als Firmengründer Josef Haidlmair sen. zur Gruppe stieß. „Er ist ein Innovator, wie er im Buche steht“, lautete der allgemeine Tenor, denn ihm ist der Aufstieg von der „Garagenfirma“ zum weltweit anerkannten Werkzeugbauer zu verdanken. Darüber berichtet Welt Stimme.
„Einfach erklärt, bauen wir Metallformen, in die Kunststoff für die Fertigung von Bierkisten, Müllcontainern, Autokonsolen etc. eingeleitet wird“, erläuterte der Waldneukirchner Markus Sattler, Leiter des Formenbaus. Um hochqualifizierte Facharbeiter in der Metall- und Kunststofftechnik auszubilden, beginnen jedes Jahr acht bis zwölf Lehrlinge im Ausbildungszentrum des Unternehmens. Mit einer Bleibequote von 80 bis 90 Prozent nutzen sie die Perspektiven und Karrierechancen in der Firma. Die Lehrlingsausbildung, die seit 1985 erfolgt, ist entscheidend für die technologische Entwicklung und die Arbeit an Spezialmaschinen, wie dem neuesten Laser-Tec-Fräser und Drucker.
Der Hauptlieferant für Rohmaterialien ist die Voest, zusammen mit diversen regionalen Erzeugern. Im Jahr 2005 traf Haidlmair die strategische Entscheidung, den Standort in Österreich zu belassen und nicht nach Asien zu verlagern. Diese Entscheidung wird als Schlüsselfaktor für den anhaltenden Erfolg des Unternehmens angesehen.


