SPÖ Kärnten unterstützt Bablers Vorschlag zur Begrenzung von Gewinnmargen bei Spritpreisen

März 9, 2026 18:37
SPÖ Kärnten unterstützt Bablers Vorschlag zur Begrenzung von Gewinnmargen bei Spritpreisen

Die SPÖ Kärnten bekräftigt ihre Unterstützung für den Vorschlag von Vizekanzler Andreas Babler, die überhöhten Gewinnmargen bei Spritpreisen zu begrenzen. In Kärnten, wo viele Menschen auf das Auto angewiesen sind, sind rasche Maßnahmen für faire Spritpreise unerlässlich.
Darüber berichtet Welt Stimme.

“Viele auf Auto angewiesen”

„In Kärnten sind viele Menschen auf das Auto angewiesen – sei es für den Arbeitsweg, für Familienfahrten oder weil im ländlichen Raum oft keine ausreichenden Alternativen bestehen“, erklärt Daniel Fellner, der Landesparteivorsitzende der SPÖ Kärnten. „Deshalb ist es notwendig, dort einzugreifen, wo überhöhte Aufschläge entstehen.“

“Vernünftiger Ansatz”

David Pototschnig, der Landesgeschäftsführer der SPÖ Kärnten, fügt hinzu: „Wir dürfen nicht hinnehmen, dass einige wenige aus Krisensituationen Profit schlagen, während die breite Bevölkerung die hohen Preise zahlen muss. Der Vorschlag, die Gewinnmargen von Raffinerien und Tankstellen nach kroatischem Vorbild zu begrenzen, ist ein sinnvoller und effektiver Ansatz.“

Kroatisches Modell als Vorbild

Das kroatische Modell zeigt, dass es möglich ist, überhöhte Gewinnaufschläge zu begrenzen, ohne die Versorgung zu gefährden. „Wir benötigen Maßnahmen, die schnell Wirkung zeigen und tatsächlich bei den Menschen ankommen. Es gilt, ein strukturelles Marktproblem an der Wurzel zu packen und die Kärntner Bevölkerung spürbar zu entlasten“, so Fellner und Pototschnig abschließend.

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