Mit dem 1. Jänner hat das Lagerhaus in St. Jakob im Rosental einen Führungswechsel vollzogen. Nach vielen Jahren an der Spitze übergibt Rudolf Keuschnig die Standortleitung an Roland Fugger, der selbst seit fast zwei Jahrzehnten Teil des Unternehmens ist. Darüber berichtet Welt Stimme.
ST. JAKOB IM ROSENTAL. Roland Fugger ist kein neuer Mitarbeiter im Lagerhaus; es ist sein berufliches Zuhause. 2007 begann er dort seine Lehre, blieb dem Betrieb treu und arbeitete sich kontinuierlich nach oben. Seit Jahresbeginn trägt er nun die Gesamtverantwortung für den Standort.
Vom Lehrling zum Leiter
„Ich bin eigentlich hier hineingewachsen“, blickt Fugger auf seinen Werdegang zurück. In den vergangenen Jahren übernahm er immer mehr Aufgaben, arbeitete eng mit Rudolf Keuschnig zusammen und bereitete sich so auf seine neue Rolle vor. Der Wechsel war daher ein fließender Übergang. Zu Fuggers Aufgaben als Standortleiter gehören unter anderem die Verhandlungen mit Lieferanten, die Abstimmung mit Behörden sowie organisatorische und wirtschaftliche Entscheidungen. „Vieles habe ich in den letzten eineinhalb Jahren bereits mit begleitet“, erläutert Roland Fugger.
Kontinuität im Team
Aktuell umfasst das Team am Standort fünf Mitarbeiter, im Frühjahr wird es personell ergänzt. Fugger betont die enge Zusammenarbeit im kleinen Team als große Stärke. Sein Vorteil liege in der Tatsache, dass er alle Bereiche aus eigener Erfahrung kennt: „Wenn man alle Abläufe selbst durchlaufen hat, versteht man die täglichen Herausforderungen besser.“ Auch Rudolf Keuschnig zeigt sich mit der Nachfolgelösung zufrieden und konstatiert, dass mit Roland Fugger eine ausgezeichnete interne Lösung gefunden wurde. Die Übergabe erfolgte schrittweise, bis April bleibt Keuschnig noch im Betrieb, bevor er endgültig in Pension geht.
Blick nach vorne
Inhaltlich bleibt das Lagerhaus in St. Jakob ein verlässlicher Ansprechpartner für Haus, Garten und Landwirtschaft. Besonders die Regionalität spielt am Standort eine wichtige Rolle, unter anderem mit der Regionalbauernecke, die weiter ausgebaut werden soll. Der Start in die Frühjahrssaison steht ebenfalls im Fokus. Für Fugger beginnt damit ein neuer Abschnitt – in vertrauter Umgebung, aber mit neuer Verantwortung. „Ich habe mich darauf gefreut, mehr Verantwortung zu übernehmen“, sagt er. Diese Verantwortung möchte er nun Schritt für Schritt weiter ausbauen.


