Das ehemalige Theater an der Gumpendorfer Straße (TAG) wird im Herbst 2026 unter dem neuen Namen „TEATA“ wieder eröffnet. Die ersten Aufführungen finden jedoch nicht wie gewohnt in der Gumpendorfer Straße statt, da umfassende Sanierungsarbeiten bevorstehen. Die Kosten für diese Sanierungen werden teilweise von der Stadt Wien getragen. Darüber berichtet Welt Stimme.
WIEN/MARIAHILF. Das TAG-Theater wurde zum 1. Juli an eine neue Leitung übergeben und wird künftig unter dem Namen „TEATA“ auftreten. Bevor das Haus seine Türen wieder öffnen kann, sind umfangreiche Renovierungsarbeiten notwendig, insbesondere aufgrund von Wasserschäden und veralteter Haustechnik.
Die Stadt Wien unterstützt das Projekt mit rund 2,2 Millionen Euro, die für die Jahre 2025 und 2026 eingeplant sind. Die offizielle Beschlussfassung durch den Ausschuss und den Gemeinderat steht jedoch noch aus. Die Wiedereröffnung ist für den Herbst 2026 vorgesehen.
Wechselnde künstlerische Ansätze
Neu ist nicht nur der Raum, sondern auch die Struktur des Theaters: Ein eigenes Ensemble wird es künftig nicht mehr geben. Die künstlerische Leiterin Sara Ostertag setzt auf flexible Konzepte und wechselnde künstlerische Ansätze, um ein breites Publikum anzusprechen.
Bereits vor der Sanierung wird „TEATA“ aktiv: Fünf Koproduktionen finden außerhalb des Hauses statt, darunter die Uraufführungen von „Das Ende ist nah“ im Schauspielhaus Wien und „Lebenswerk. Über das Mutterwerden“ im Theater Nestroyhof Hamakom.
Weitere Produktionen entstehen am Theater am Werk, Kosmos Theater und Landestheater Linz. Die Inszenierungen werden mehrsprachig präsentiert und setzen unter anderem auf neue Bühnensprachen und Gebärdensprache.


