Beim „Treffpunkt Seilbahnen 2025“ in der Wirtschaftskammer Tirol diskutierte die Tiroler Seilbahnbranche über aktuelle Herausforderungen. Besprochen wurden geopolitische Konflikte, Europas wirtschaftliche Schwäche und die Wettbewerbsfähigkeit des Standorts. Zugleich wurden auch Chancen und positive Zukunftsperspektiven hervorgehoben. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die Tiroler Seilbahnbranche hat sich nach Jahren wechselhafter Rahmenbedingungen im Übergang vom Krisenmanagement zur aktiven Zukunftsgestaltung positioniert. Obmann Reinhard Klier betont eine positive Stimmung und Optimismus trotz anhaltender Unsicherheiten.
Die Nachfrage nach Wintersport bleibt laut Klier stabil: „Die Menschen sehnen sich danach, durchzuatmen, sich zu bewegen und Natur zu erleben. Das spüren wir deutlich.“ Trotz wirtschaftlicher Herausforderungen in Teilen Mitteleuropas besteht das Bedürfnis der Menschen, die Natur zu erleben und aktiv zu sein. Aktuelle Erhebungen zeigen, dass rund 84 % der Gäste alpinen Wintersport betreiben. Die rund 25 Millionen Ersteintritte der Saison 2024/25 erreichen nahezu das Niveau vor der Pandemie.
Branche fordert Unterstützung
Der öffentliche Diskurs rund um Energie, Umweltthemen, Sicherheit und Preisgestaltung hat sich beruhigt. Infolgedessen konzentriert sich die Branche zunehmend auf Produktentwicklung und effektive Kommunikation. Gleichzeitig fordert sie politische Unterstützung, insbesondere in Bezug auf Bürokratieabbau, eine Verringerung der hohen Staatsquote sowie steuerliche Rahmenbedingungen, die Leistung anerkennen und die Wettbewerbsfähigkeit verbessern.
„Wer täglich sein Bestes gibt, erwartet Wertschätzung – und eine steuerliche Rahmensetzung, die Leistung anerkennt.“
meint Reinhard Klier.


