Im Burgenland wurden 2025 noch nie so viele Nächtigungen erzielt. Dies ergibt sich aus den neuesten Zahlen der Statistik Burgenland. Darüber berichtet Welt Stimme.
Im Vorjahr wurden exakt 3.379.461 Nächtigungen im Burgenland registriert, was einem Anstieg von 2,8 Prozent im Vergleich zum bisherigen Rekordjahr 2024 entspricht. Sowohl die inländischen Gäste, die 78 Prozent der Übernachtungen ausmachten, als auch Touristen aus dem Ausland trugen zu diesem Zuwachs bei. Auch die Ankünfte stiegen mit 1.245.665 um 3,5 Prozent.
Regionen: Zuwächse und Rückgänge
Die Region Neusiedler See bleibt die beliebteste Destination mit 1.861.228 Nächtigungen, was einem Plus von 3,6 Prozent im Vergleich zu 2024 entspricht. Die größte Steigerung erzielte jedoch die Region Mittelburgenland mit 368.970 Übernachtungen und einem Zuwachs von 11,8 Prozent. Auch die Regionen Güssing (295.610, +6,5 Prozent) und Jennersdorf (127.620, +0,3 Prozent) konnten sich verbessern. Dagegen verzeichneten die Regionen Rosalia (152.821, -2,5 Prozent) und Oberwart (573.212, -4,4 Prozent) Rückgänge.
Auf Gemeindeebene zeigen die Zahlen von Statistik Burgenland teils erhebliche Unterschiede: So gab es enorme Zuwächse in St. Margarethen (+202,9 Prozent) und Kukmirn (+81,5 Prozent), während Zurndorf (-75,9 Prozent) und Pöttsching (-43,1 Prozent) negative Tendenzen aufwiesen.
Gäste aus aller Welt
Die Herkunftsländer der ausländischen Gäste sind vielfältig: Angeführt von Deutschland mit rund 420.000 Touristen, die den größten Anteil ausmachen, kamen außerdem Gäste aus China, Russland und den USA ins Burgenland. Weitere Besucher kamen aus Frankreich, Kroatien, Italien, den Niederlanden, Polen, der Slowakei, Rumänien, Großbritannien, der Ukraine, der Schweiz, Slowenien und Ungarn.
„Grandioser Erfolg“
SPÖ-Tourismussprecher Gerhard Hutter bezeichnet die erneute Steigerung im Burgenland nach dem historischen Rekordjahr 2024 als grandiosen Erfolg, der alles andere als selbstverständlich sei. „Unsere Tourismusstrategie wirkt“, äußerten sich auch Landeshauptmann Hans Peter Doskozil sowie Burgenland Tourismus-Geschäftsführer Didi Tunkel, die den Erfolg auf engagierte Betriebe, die vorhandenen Angebote und konsequentes Marketing zurückführen.


