Voestalpine-CEO Herbert Eibensteiner besuchte die Montanuniversität Leoben, um die Weichen für zukünftige Kooperationen zu stellen und betonte die essenzielle Rolle der Universität für den industriellen Nachwuchs.
Darüber berichtet Welt Stimme.
LEOBEN. Herbert Eibensteiner, CEO der Voestalpine AG, hat die Montanuniversität Leoben (MUL) besucht, um die Zusammenarbeit im Bereich Forschung und Entwicklung zu stärken. Bei einem Rundgang durch das Forschungszentrum für Wasserstoff und Kohlenstoff (H2C) zeigte sich Eibensteiner beeindruckt von den technologischen Fortschritten, die entscheidend für die Transformation der Stahlindustrie sind.
„Hier spielt sich globale Spitzenforschung ab“, sagte Eibensteiner während seines Aufenthalts und hob die Bedeutung der Entwicklungen hervor. Der Fokus des Treffens lag nicht nur auf einer Höflichkeitsvisite, sondern auf der Schaffung einer langfristigen Partnerschaft zwischen der Universität und dem Unternehmen.
Die Formel für den Erfolg
Die enge Verzahnung zwischen Voestalpine und der Montanuniversität ist ein zentraler Bestandteil der strategischen Ausrichtung beider Institutionen. Rektor Peter Moser beschrieb die Zusammenarbeit als „Symbiose aus hochinnovativen Unternehmen wie der Voest und hoch spezialisierten Universitäten wie der Montanuniversität“, die die Grundlage für eine globale Führungsrolle im Know-how bilde.
Wichtige Themen des Treffens umfassten metallurgische Fachgespräche, geleitet von Professorin Susanne Michelic, mit Schwerpunkten auf innovativen Multikathoden-Öfen. Besonders betont wurde auch die Sicherung des Fachkräftenachwuchses, da der Konkurrenzdruck auf dem globalen Bildungsmarkt wächst.
Ingenieure als Treibstoff für Innovation
„Wir brauchen hochspezialisierte Universitäten wie die Montanuniversität Leoben, um den dringend benötigten Nachwuchs an Ingenieurinnen und Ingenieuren für Innovationen im Produktionsbereich höchst qualifizierter Stähle sicherzustellen“, äußerte Eibensteiner und verdeutlichte damit die Bedeutung der Universität für die Voestalpine.
Der Besuch endete mit der Zusage, die Zusammenarbeit noch weiter zu vertiefen, sowohl in der Forschung als auch im Marketing. Ein sichtbares Zeichen dieser Verbundenheit bleibt die Präsenz der Montanuniversität in der „Stahlwelt Linz“. Rektor Moser bedankte sich zum Abschluss des Treffens ausdrücklich für die Zusammenarbeit.


