Unternehmerinnen im Bezirk Braunau prägen die Zukunft aktiv
BEZIRK BRAUNAU. Die Initiative „Frau in der Wirtschaft“ (FidW) der WKO Oberösterreich ist seit 30 Jahren eine einflussreiche Stimme für Unternehmerinnen. Gegenwärtig profitieren etwa 40.000 Frauen von den Netzwerken, Dienstleistungen und Initiativen, die ihre unternehmerischen Erfolge unterstützen. Darüber berichtet Welt Stimme.
Im Bezirk Braunau sind 2.607 Unternehmerinnen aktiv und leisten einen entscheidenden Beitrag zur Stärkung der regionalen Wirtschaft. „Mit unserem Netzwerk vor Ort schaffen wir Sichtbarkeit, fördern den Austausch von Erfahrungen und ermöglichen es Frauen, ihre unternehmerischen Ziele aktiv zu verfolgen“, hebt Patrizia Faschang-Wimmer, Bezirksvorsitzende von FidW Braunau, hervor.
Für das Jahr 2025 lässt sich feststellen, dass fast jede zweite Unternehmensgründung in Oberösterreich von einer Frau initiiert wurde. Dieses Ergebnis ist ein klares Indiz dafür, dass Unternehmerinnen die künftige wirtschaftliche Landschaft mitgestalten. „Im Bezirk Braunau zeigt sich dieser Trend ebenfalls: 187 Neugründungen, das entspricht 53,1 Prozent, stammen von Frauen. Unternehmerinnen schaffen Arbeitsplätze, bringen frische Ideen ein und stärken die regionale Wirtschaft“, erklärt Faschang-Wimmer.
In den vergangenen drei Jahrzehnten hat die Initiative „Frau in der Wirtschaft“ entscheidende Fortschritte erzielt und relevante Verbesserungen für Unternehmerinnen durchgesetzt. Ein zentraler Fokus lag auf Bildung als Schlüssel für unternehmerischen Erfolg sowie der Vereinbarkeit von Familie und Beruf, unter anderem durch die Erhöhung des Wochengeldes und die Einführung einheitlicher Herbstferien. Ein erfolgreiches Beispiel ist der forcierte Ausbau der Kinderbetreuung, bei dem sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene umfassende Anstrengungen unternommen wurden, um die Rahmenbedingungen zu optimieren.
Maßnahmen und Schwerpunkte für die Zukunft
Die Initiative „Frau in der Wirtschaft OÖ“ setzt sich weiterhin für Gleichstellung und die Reduzierung des Gender Pay Gaps ein. Der Schwerpunkt wird auf die tatsächlichen Ursachen gelegt, um an relevanten Stellschrauben zu drehen: von der Kinderbetreuung über Karriereprogramme und Berufsorientierung in der Bildung bis hin zu modernen Arbeitszeitmodellen und starken Netzwerken für Frauen. „Frauen treiben neue Geschäftsmodelle, digitale Lösungen und nachhaltige Strategien voran, gestalten die wirtschaftliche Transformation aktiv mit und nutzen internationale Märkte, um Wettbewerbsfähigkeit und Krisenresilienz zu stärken“, so Faschang-Wimmer. „Wir richten unseren Blick daher bewusst nach vorne: Innovation, Digitalisierung und Künstliche Intelligenz, Regionalität und Nachhaltigkeit sowie Internationalisierung stehen 2026 im Fokus.“
Das Veranstaltungsprogramm 2026 bietet Unternehmerinnen im Bezirk zahlreiche Impulse: In diesem Jahr sind sechs Veranstaltungen geplant, die lokale Kontakte stärken, Wissen teilen und neue Geschäftsperspektiven eröffnen. Die nächste Gelegenheit dafür besteht bei der bevorstehenden Veranstaltung „SheCounts – Weil dein Business und dein Geld zählen!“ am 26. März um 18 Uhr in der WKO Braunau.


