Wachstum und Herausforderungen am Wirtschaftsstandort Klosterneuburg
Der Wirtschaftsstandort Klosterneuburg hat in den letzten zwei Jahrzehnten eine dynamische Entwicklung durchlaufen, dennoch steht er vor erheblichen Herausforderungen. Die WKO-Außenstelle Klosterneuburg berichtet von einem Anstieg der Kammermitglieder von 1.399 im Jahr 2006 auf 2.429 im dritten Quartal des Vorjahres. Gewerbe und Handwerk bilden mit 1.041 Mitgliedschaften die stärkste Sparte der Region. Darüber berichtet Welt Stimme.
Im Jahr 2024 wurden 157 Unternehmensneugründungen verzeichnet, jedoch lag die Höchstzahl im Jahr 2016 bei 195 neuen Firmen. Die Artikel zeigen, dass es in Klosterneuburg zwar eine Vielzahl an Gründungen gibt, die räumlichen Gegebenheiten jedoch viele Unternehmen daran hindern, sich vor Ort anzusiedeln.
Platzmangel als Wachstumsbremse
Markus Fuchs, Obmann der WKNÖ-Außenstelle Klosterneuburg, hebt hervor, dass die geringe Verfügbarkeit von Flächen für Neuansiedlungen ein erhebliches Problem darstellt. „Es gibt Firmen, die hier gegründet wurden und dann groß geworden sind“, sagte Fuchs und betonte, dass das Platzproblem einige Unternehmen zur Abwanderung gezwungen hat.
Der Fahrradhersteller Woom stellt ein Beispiel dar, wo das Unternehmen aufgrund von Platzmangel abwandern musste. Auch TIB Technische Industrie Bürsten wurde von Fuchs als weiteres Unternehmen genannt, das das Gebiet verlassen hat. „Fakt ist, dass wir ein ewiges Standortplatzproblem haben“, so Fuchs weiter. Trotz dieser Herausforderungen werden im Inkupark kontinuierlich neue Flächen erschlossen.
Entwicklung des Wirtschaftsparks
Ein bedeutender Teil des Areals der ehemaligen Magdeburg-Kaserne wurde 2015 an das Stift Klosterneuburg verkauft, während ein kleinerer Teil an die Stadtgemeinde Klosterneuburg ging, wo derzeit ein neuer Wirtschaftspark entsteht. Der Ausblick auf die zukünftige wirtschaftliche Entwicklung Klosterneuburgs ist optimistisch, was sich auch beim diesjährigen Neujahrsempfang in der Babenbergerhalle widerspiegelt, trotz bestehender Schwierigkeiten.
Die Stadt in Zahlen:
- Wohnbevölkerung: 28.152
- unselbständige Beschäftigte: 11.172
- Lehrlinge im Bezirk: 116
- Lehrbetriebe im Bezirk: 51
- WKNÖ-Mitglieder: 2.429


