Drei Heizwerke im unteren Mühlviertel erweitern ihre Kapazitäten durch Solarthermieanlagen

September 8, 2025 10:52
Drei Heizwerke im unteren Mühlviertel erweitern ihre Kapazitäten durch Solarthermieanlagen

In drei Gemeinden der Region wurden bestehende Heizwerke um moderne Solarthermieanlagen erweitert. Damit wollen die Betreiber ein Zeichen für Klimaschutz, Versorgungssicherheit und regionale Energieunabhängigkeit setzen. Darüber berichtet Welt Stimme.

Neue Solarthermieanlagen in Oberösterreich

WINDHAAG BEI PERG, ST. GEORGEN AM WALDE, KÖNIGSWIESEN. In einem Schritt zur Verbesserung der Energieeffizienz haben mehrere Gemeinden in Oberösterreich ihre Heizwerke modernisiert, indem sie Solarthermieanlagen integriert haben. Dies geschieht unter der Leitung der autonomize GmbH aus Saxen, die für die Planung und Umsetzung der Projekte verantwortlich ist. Laut autonomize reduzieren diese Anlagen den Bedarf an Biomasse und senken die CO₂-Emissionen, insbesondere in den Sommermonaten, wenn der Wärmebedarf konstant, aber niedrig ist.

Auf zwei Dachflächen in Windhaag

In Windhaag bei Perg wurde die neue Solarthermieanlage auf zwei Dachflächen installiert, die nach Süd-Osten und Süd-Westen ausgerichtet sind. Diese strategische Platzierung zielt darauf ab, eine gleichmäßige Wärmegewinnung über den Tagesverlauf zu gewährleisten. Mit einem prognostizierten Solarertrag von über 60 Megawattstunden pro Jahr soll dieses System als ein Beispiel für die erfolgreiche Integration in bestehende Wärmenetze dienen und die Kesselanlage erheblich entlasten.

Auf Freifläche in St. Georgen

In St. Georgen am Walde wurde eine bedeutende Freiflächenanlage errichtet. Zudem wurde ein neuer Pufferspeicher und eine moderne Regelungstechnik installiert, die in der Lage ist, die Betriebskosten durch vorausschauende Planung zu optimieren. Diese Maßnahme soll insbesondere im Sommerbetrieb die Herausforderungen, denen viele Nahwärmenetze gegenüberstehen, besser bewältigen und saisonale Schwächen in Stärken verwandeln.

Ergänzung am Dach in Mönchdorf

In Mönchdorf wurde das bestehende Heizwerk durch eine Solarthermieanlage auf dem Dach ergänzt. Zusätzlich wurde die Speichertechnik verbessert und die Regelung modernisiert. Dies führt laut autonomize zu einer erhöhten Effizienz im laufenden Betrieb und stärkt die Versorgungssicherheit – ein äußerst wichtiger Vorteil angesichts der steigenden Energiepreise.

„Beweist Innovationskraft in Region“

„Mit diesen Projekten zeigen wir, dass Solarthermie und Biomasse perfekt zusammenspielen können. Unser Ziel ist es, Nahwärmenetze so zu entwickeln, dass sie nicht nur klimafreundlich, sondern auch wirtschaftlich und zukunftssicher sind. Die Zusammenarbeit mit den Nahwärmenetzbetreibern hat eindrucksvoll bewiesen, wie viel Innovationskraft in der Region steckt“, so Michael Zellinger, Geschäftsführer von autonomize.

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