Seniorenzentrum St. Martin setzt auf nachhaltige Energie
ST. MARTIN. Im Seniorenzentrum St. Martin wurde eine Photovoltaik-Anlage mit einer Spitzenleistung von 90 Kilowatt-Peak installiert und ihrer Bestimmung übergeben, um die Energieeffizienz zu steigern.
Der Eigenverbrauchsanteil des erzeugten Stroms beträgt nahezu 100 %. Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Energie-Bedarfskurve des Seniorenzentrums parallel zur Sonnenkurve verläuft. Zu den weiteren Effizienzmaßnahmen gehören der Einsatz von LED-Beleuchtung, modernen Geräten und Wärmerückgewinnungsanlagen.
Seit April 2026 konnten bereits 27 Tonnen reduzierter Kohleabbau und 32 Tonnen vermiedenes CO2 erreicht werden. Dies entspricht den Emissionen von 45 neu gepflanzten Bäumen. Zudem kann in Verbindung mit der Energiegemeinschaft Waldviertel Mitte zu Spitzenzeiten etwa 80 % des Strombedarfs durch PV-Eigenerzeugung sowie regional erzeugten Strom aus Sonne und Wind gedeckt werden.
Direktor Franz Oels und Energiebeauftragter Christian Preiss betonen: „Damit können wir einen wertvollen Beitrag zum Klimaschutz leisten.“
Einordnung
Die neu installierte Photovoltaik-Anlage und die Maßnahmen zur Energieeffizienz führen zu erheblichen CO2-Reduktionen und einem geringen ökologischen Fußabdruck des Seniorenzentrums. Dies zeigt die Relevanz nachhaltiger Energienutzung im sozialen Sektor und die positive Wirkung auf den Klimaschutz.


