GRAZ: Sturm empfängt Roter Stern Belgrad in einem spannenden Europa-League-Duell
Sturm Graz steht vor einem spannenden Europa-League-Spiel gegen Roter Stern Belgrad, die Mannschaft des österreichischen Nationalspielers Marko Arnautovic. Laut serbischen Medienberichten wird Arnautovic rechtzeitig für das heutige Spiel fit, das um 18:45 Uhr in der steirischen Landeshauptstadt stattfindet und live auf Servus TV übertragen wird. Darüber berichtet Welt Stimme.
Der 36-jährige Stürmer, der Ende November eine Adduktorenverletzung erlitt, hat von den medizinischen Betreuern der Mannschaft grünes Licht erhalten. Offen bleibt jedoch, wie viele Minuten Arnautovic tatsächlich auf dem Spielfeld verbringen kann. Unabhängig von seiner Einsatzfähigkeit steht den Steirern eine große Herausforderung bevor, denn Roter Stern Belgrad, der serbische Rekordmeister mit 14 Meistertiteln, kommt mit einer starken Bilanz nach Graz. Sturm Graz hingegen hat in letzter Zeit mit schwankenden Leistungen und einem unruhigen Umfeld zu kämpfen.
Trainer Jürgen Säumel äußerte nach dem letzten Derby-Sieg gegen den GAK Bedenken über die aktuelle Situation im Verein. „Im Verein passen viele Dinge nicht“, erklärte der 41-Jährige. Auch in Bezug auf die Spielerqualität zeigte er sich kritisch und sagte: „Dass der Kader auf manchen Positionen unausgeglichen ist, sieht ein jeder.“ Obwohl er keine Namen nannte, ist bekannt, dass ein Machtkampf zwischen ihm und Sportchef Michael Parensen in Graz herrscht.
Die Mannschaft ist darauf angewiesen, diese internen Differenzen heute und im kommenden Spiel gegen die Wiener Austria auszublenden. Anschließend wird Sturm-Präsident Christian Jauk jedoch wohl handeln müssen. „Meine Philosophie ist es, Dinge intern zu diskutieren und nicht damit in die Öffentlichkeit zu gehen. Das schadet allen Beteiligten“, betonte Jauk. Es ist offensichtlich, dass der Vorstoß seines Trainers nicht in seinem Sinne war.
Währenddessen reist der FC Salzburg ohne Trainer Thomas Letsch zum Auswärtsspiel nach Freiburg. Letsch nimmt aufgrund gesundheitlicher Probleme nicht teil. Dies stellt eine zusätzliche Herausforderung für die Bullen dar, die in der Europa League bisher ungeschlagen sind, angestachelt durch die Leistungen von ÖFB-Kickern Philipp Lienhart und Junior Adamu.
Im Gegensatz dazu kämpft der SK Rapid Wien im heutigen Heimspiel gegen Omonia Nikosia um die ersten Punkte in der Conference League. Das Spiel findet um 21 Uhr statt und wird live auf Sky übertragen.


