Wiener SK Rapid scheidet nach 0:1 gegen Omonia in der Conference League aus
WIEN. Der SK Rapid Wien hat am 11. Dezember 2025 seine Niederlagenserie in der UEFA Conference League fortgesetzt und ist bereits vor der letzten Runde der Gruppenphase aus dem Fußball-Europacup ausgeschieden. Darum berichtet Welt Stimme.
Im letzten Heimspiel des Jahres musste das Team unter Interimstrainer Stefan Kulovits eine 0:1-Niederlage gegen Omonia Nikosia aus Zypern hinnehmen. Dies markiert bereits die fünfte Niederlage in Folge. Mit null Punkten aus fünf Spielen belegen die Grün-Weißen den letzten Platz in ihrer Gruppe.
Vor 17.714 Zuschauern im Weststadion, darunter rund 2.300 Fans von Omonia, erzielte Angelos Neophytou in der 19. Minute das entscheidende Tor für das zypriotische Team. Trotz einer engagierten Leistung und insgesamt drei Aluminiumtreffern blieb Rapid erfolglos und musste eine erneute Enttäuschung hinnehmen.
Zwei ausstehende Auswärtsspiele zum Jahresabschluss
Für Rapid Wien ist der bereits vor dem Spiel unrealistische Platz in den Top 24, der für die Play-offs berechtigen würde, nun unerreichbar. Zum Jahresabschluss stehen noch zwei Auswärtsspiele gegen Blau-Weiß Linz am Sonntag und gegen Zrinjski Mostar am Donnerstag in Bosnien-Herzegowina an.
Vor der Begegnung hatte Kapitän Matthias Seidl den Fans versprochen, „mit Vollgas“ ins Spiel zu gehen. Die eigenen Anhänger sorgten durch ihren Applaus vor dem Anpfiff für Motivation. Schnell testete Torjäger Ercan Kara in der ersten Minute die Reflexe des Omonia-Torwarts Francis Uzoho. Auf der Gegenseite zwang Willy Semedo Rapids Niklas Hedl in der dritten Minute zu einer Flugeinlage.
Dahl-Verletzung und Aluminium-Pech
Kurz nach Beginn der Partie musste Flügelspieler Petter Nosa Dahl, der im Herbst bereits mehr als zwei Monate wegen Muskelproblemen ausgefallen war, mit Oberschenkelproblemen ausgewechselt werden. In der 19. Minute fiel das Tor für Omonia, als Neophytou bei einem Abpraller am schnellsten reagierte und den Ball über Hedl ins Netz hob.
Trotz des Rückstandes bemühte sich Rapid weiter, Chancen zu kreieren. Eine Ecke von Seidl landete auf dem Lattenkreuz, Nikolaus Wurmbrand traf kurz darauf die Stange. Auch ein Kopfball des aufgerückten Rechtsverteidigers Furkan Demir wurde kurz vor dem Pausenpfiff von Uzoho über die Latte gelenkt.
Fehlende Durchschlagskraft im Angriff
Trotz spielerischer Überlegenheit fehlte es den Hütteldorfern an Durchschlagskraft vor dem Tor. Kulovits versuchte, dies durch Einwechslungen zu ändern. In der 78. Minute wurde ein möglicher Elfmeter für Rapid nicht gegeben, als Schaub nach einem Zweikampf mit Uzoho zu Boden ging. In der Schlussphase fehlten den Rapid-Spielern weiterhin die Ideen, um gefährliche Angriffe zu lancieren.


