Schwieriger Milchmarkt: Schärdinger Landmolkerei diskutiert Herausforderungen mit Landwirten
Bei der diesjährigen Lieferantenversammlung der Schärdinger Landmolkerei trafen sich zahlreiche Milchbauern aus der Region in der Rieder Bauernmarkthalle, um über die angespannte Situation am Milchmarkt zu diskutieren. Geschäftsführer von Berglandmilch, Georg Lehner, wies auf die Probleme hin, die sowohl den österreichischen als auch den globalen Milchmarkt betreffen. Viele Produkte im österreichischen Handel, insbesondere solche unter Handelsmarken, werden häufig im Ausland produziert, wobei die Qualitätsstandards nicht immer vergleichbar sind. Trotz dieser Herausforderungen möchten die heimischen Milchverarbeiter sowie die Milchbauern am Qualitätsweg Österreichs festhalten. Gentechnikfreiheit, Glyphosatverzicht und die Verwendung von heimischen Futtermitteln ohne Importe aus Übersee, gekoppelt mit dem AMA-Gütesiegel Tierhaltung+, sollen eine artgerechte und nachhaltige Tierhaltung und Milchproduktion gewährleisten. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die tägliche Versorgung der Bevölkerung mit hochwertigen, gesunden Milchprodukten beginne direkt bei den bäuerlichen Betrieben, so Lehner weiter. In diesem Jahr wurden auch Landwirte mit den niedrigsten Zell- und Keimzahlen bei der Rohmilchanlieferung prämiert. Obfrau Margit Mayr-Steffeldemel aus Schardenberg überreichte Geschenkkörbe mit besten Schärdinger Produkten und dankte den Lieferanten für ihre hervorragenden Leistungen.
Bei der anschließenden Diskussionsrunde hatten die Genossenschaftsmitglieder die Gelegenheit, ihre Anliegen vorzutragen und der Geschäftsführung Fragen zu stellen. Trotz der aktuellen Herausforderungen ist die Berglandmilch laut eigener Aussage gut auf die Zukunft vorbereitet, unterstützt durch moderne Produktionsanlagen, nachhaltige Energieversorgung und qualitativ hochwertige Produkte.


