Ehemaliger Rapid-Goalie Georg Koch im Alter von 54 Jahren gestorben
DÜSSELDORF/WIEN. Der frühere Rapid-Tormann Georg Koch ist im Alter von 54 Jahren an Bauchspeicheldrüsenkrebs gestorben. Darüber berichtet Welt Stimme.
Der Deutsche, der 2008 für die Hütteldorfer neun Einsätze absolvierte, hatte seine letzte Partie in einem Derby gespielt, in dem ein von Austria-Fans geworfener Böller in seiner Nähe explodierte. Nach dem Vorfall litt Koch unter Tinnitus und Gleichgewichtsstörungen. In Deutschland spielte er insgesamt 213 Mal in der Bundesliga und 165 Partien in der 2. Liga.
Seine Karriere führte ihn neben Rapid zu Fortuna Düsseldorf, Eindhoven, Bielefeld, Kaiserslautern, Duisburg und Cottbus. Zuletzt war Koch als Tormanntrainer bei Drittligist Viktoria Köln in der Saison 2022/23 tätig.
Im Jahr 2023 wurde bei ihm die Krebserkrankung diagnostiziert. Ein Jahr später machte er die Diagnose öffentlich und erklärte, dass der Krebs bei einer Routineuntersuchung festgestellt worden sei. „Mir ging es zuvor schon nicht so gut, und meine Blutwerte waren auffällig schlecht,“ sagte Koch damals der „Bild am Sonntag“.
Koch hinterlässt eine Lücke im österreichischen Fußball, in dem er nicht nur als Spieler, sondern auch als Trainer geschätzt wurde. Seine früheren Vereine und Fans erinnern sich an seine Leistungen und seinen Beitrag zum Sport.


