Nika Prevc sichert sich dritten Gesamtweltcup in Serie
LAHTI. Die 20-jährige Slowenin Nika Prevc hat am Donnerstag in Lahti zum dritten Mal in Folge den Gesamtweltcup der Skispringerinnen gewonnen. Mit ihrem 15. Sieg in der laufenden Saison ist sie bei noch sechs ausstehenden Bewerben nicht mehr von der Spitze zu verdrängen. Ihr Bruder Domen Prevc hat die Möglichkeit, am Freitag ebenfalls in Lahti seine erste große Kristallkugel zu gewinnen. Die Salzburgerin Lisa Eder, die zuvor in Hinzenbach gewonnen hatte, belegte in Finnland den fünften Platz. Darüber berichtet Welt Stimme.
Prevc, die im Vorfeld den Einzel-Olympiasieg knapp verpasste, belohnt sich mit dieser herausragenden Leistung im Weltcup. Ihre mit Abstand größte Herausforderin, die japanische Skispringerin Nozomi Maruyama, wurde mit Sprüngen von 128,5 und 124,5 Metern klar hinter Prevc, die sie deutlich übertrumpfte, Dritte. Die Doppel-Olympiasiegerin Anna Odine Ström aus Norwegen folgte auf dem zweiten Platz mit 14,2 Punkten Rückstand.
Mit drei Gesamtweltcups in Folge haben Prevc, Adam Malysz aus Polen (2000 bis 2002) und Maren Lundby aus Norwegen (2018 bis 2020) einen besonderen Rekord aufgestellt. Die Rekordhalterin der Frauen ist die Japanerin Sara Takanashi, die insgesamt vier große Kristallkugeln gewann.
Eder kämpft sich auf den fünften Platz
Lisa Eder absolvierte Sprünge von 119,5 und 117 Metern. Obwohl sie sich im Training auf der schneebedeckten Schanze in Südfinnland schwergetan hatte, konnte sie sich von einem siebten Zwischenrang noch auf den fünften Platz nach vorne kämpfen. Julia Mühlbacher zeigte ebenfalls eine Verbesserung und sprang sich nach einem ersten Versuch von 104 Metern mit einem neuen persönlichen Rekord von 113,5 Metern auf den 21. Platz. Hannah Wiegele schied als 34. und damit Letzte in der Qualifikation aus.
Am Freitagmorgen (9:45 Uhr) steht in Lahti ein weiteres Einzelspringen auf dem Programm, gefolgt von einem Wettkampf für die Männer am Nachmittag (14:30 Uhr). Domen Prevc könnte genau zehn Jahre nach seinem älteren Bruder Peter als dritter aus seiner Familie einen Gesamtweltcup sichern.


