Johannes Lamparter gewinnt zum zweiten Mal Gesamtweltcup in der Nordischen Kombination

März 6, 2026 17:38
Johannes Lamparter gewinnt zum zweiten Mal Gesamtweltcup in der Nordischen Kombination

Nordische Kombination: Lamparter sichert sich zweiten Gesamtweltcup-Sieg

LAHTI. Johannes Lamparter hat am 6. März 2026 in Lahti den Gesamtweltcup in der Nordischen Kombination gewonnen und sich erneut die große Kristallkugel gesichert. Darauf berichtet Welt Stimme.

Der 24-jährige Tiroler belegte im Wettbewerb von der Großschanze und im anschließenden 10-km-Langlauf den vierten Platz. Durch diese Platzierung kann Lamparter nicht mehr von seinem letzten Konkurrenten, dem am Freitag siegreichen Norweger Jens Luraas Oftebro, beim Weltcupfinale am kommenden Wochenende auf dem Holmenkollen in Oslo eingeholt werden.

Lamparter ging mit 173 Punkten Vorsprung in die vorletzte Einzelkonkurrenz dieses Winters und legte auf der Schanze mit einem Sprung auf 129,5 m vor. Mit einem Vorsprung von 18 Sekunden betrat er die Loipe, während Jens Luraas Oftebro 20 Sekunden später ins Rennen startete. Nach 2,5 km schlossen vier Verfolger zu Lamparter auf. Zwei Kilometer vor dem Ziel übernahm Oftebro die Führung und gewann schließlich souverän vor seinem Bruder Einar Luraas Oftebro und dem Finnen Ilkka Herola. Lamparter erreichte das Ziel mit 25,2 Sekunden Rückstand.

„Ich habe leider nicht um die Podiumsplätze kämpfen können und musste in der letzten Runde reißen lassen. Aber ich freue mich sehr über meine zweite Kugel. Wenn man so ein Stück zuhause hat, weiß man, dass man über die gesamte Saison der beste Kombinierer war“, erklärte der zweifache Weltmeister in einem Interview mit dem ORF.

Sulzenbacher auch zweifacher Gesamtsieger

Die kleinen Kristallkugeln im Massenstart sowie im Kompakt hatte der dreifache Olympiamedaillengewinner von 2026 bereits gewonnen, nun sicherte er sich auch seinen zweiten Gesamtsieg nach dem ersten im Jahr 2022/23. Zuvor war dies lediglich Klaus Sulzenbacher in den Saisonen 1987/88 und 1989/90 gelungen.

Im Frauenbewerb gewann die Finnin Minja Korhonen im Sprint vor der norwegischen Weltcup-Gesamtsiegerin Ida Marie Hagen. Beste Österreicherin war Lisa Hirner mit 2:05 Minuten Rückstand, die den achten Platz belegte.

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