Konkursverfahren über Caroline Biribauer GmbH eröffnet
Am Dienstag hat das Landesgericht Eisenstadt ein Konkursverfahren über das Vermögen der Caroline Biribauer GmbH in Marz eröffnet. Von der Insolvenz sind 37 Mitarbeiter und etwa 85 Gläubiger betroffen, wie der Kreditschutzverband 1870 (KSV1870) mitteilte.
Unter den 37 Beschäftigten befinden sich 24 Arbeiter, zehn Angestellte, zwei Lehrlinge und ein ausgebildeter Lehrling, der im Zivildienst ist. Die Caroline Biribauer GmbH, ein Familienbetrieb in dritter Generation, wurde in den 1970er-Jahren gegründet und hat sich auf Schlossereiarbeiten spezialisiert. Das Unternehmen bedient ein breites Kundenportfolio, das Genossenschaften, Generalunternehmen und private Hauseigentümer umfasst.
Ursachen der Insolvenz
Die Insolvenz wird auf eine mangelhafte Auftragslage im Bauwesen sowie auf stark gestiegene Personal-, Energie- und Materialkosten zurückgeführt. Zudem sah sich das Unternehmen Herausforderungen durch personelle Ausfälle gegenüber. Der gerichtlich bestellte Masseverwalter wird nun untersuchen, ob das Unternehmen fortgeführt werden kann. Ein Sanierungsplan liegt bislang nicht vor, jedoch wird eine Verwertung des Unternehmens angestrebt.
Einordnung
Die Eröffnung des Konkursverfahrens bedeutet eine erhebliche Veränderung für die Belegschaft und die Gläubiger der Caroline Biribauer GmbH. Die schwache Auftragslage im Bauwesen hat direkte Auswirkungen auf die wirtschaftliche Stabilität des Unternehmens, was potenziell die Lebensgrundlage der Mitarbeiter gefährdet.


