Edison-Preis 2026: Auszeichnung für innovative Projekte in Oberösterreich
Im Rahmen des Edison-Preises wurden erneut die vielversprechendsten Gründungs- und Innovationsprojekte in Oberösterreich geehrt. Die Preisverleihung fand am Donnerstagabend in Linz statt und ehrte mehrere herausragende Ideen aus der Region.
Der Ideenwettbewerb wurde vom Linzer Startup-Inkubator tech2b organisiert und zielt darauf ab, Personen mit innovativen Geschäftsideen zu unterstützen. In diesem Jahr umfassten die prämierten Einreichungen ein breites Spektrum, darunter digitale Services für Familien mit neurodivergenten Kindern, Lösungen im Kunststoffrecycling, Krebsfrüherkennung sowie Anwendungen Künstlicher Intelligenz in der Immobilienverwaltung.
Wirtschafts-Landesrat Markus Achleitner (ÖVP) betonte die Bedeutung unternehmerischen Muts und Innovationskraft: „Zukunft passiert nicht einfach – wir können sie gestalten. Dafür brauchen wir Menschen, die neue Ideen entwickeln und erfolgreiche Unternehmen gründen.“
Die Einreichungen wurden in den Kategorien HighTech, GreenTech, MedTech und Pionier gewertet, die von technologischen Innovationen bis hin zu projekten, die Diversität und Gleichstellung fördern, reichen. Der Sonderpreis Edison ChangeMaker würdigt Unternehmen, die ihre Ideen international erfolgreich weiterentwickelt haben, während der Edison Alva herausragende Kooperationen zwischen Startups und etablierten Unternehmen auszeichnet.
Insgesamt wurden Preisgelder von etwa 50.000 Euro vergeben. Die ausgewählten Projekte überzeugten durch Innovationskraft, Umsetzbarkeit und Marktpotenzial. Lukas Keplinger, Geschäftsführer der tech2b Inkubator GmbH, unterstrich die Rolle des Edison-Preises als Sprungbrett für Gründer:innen und als wichtigen Bestandteil des oberösterreichischen Innovationsökosystems.
Die Linzer Preisträger der Kategorie HighTech, das Unternehmen „Flatwise“, entwickelte eine KI-gestützte Plattform zur effizienten Verwaltung von Immobilien. Diese Lösung automatisiert Prozesse wie Dokumentenmanagement und Finanzverwaltung und ermöglicht eine kosteneffiziente Selbstverwaltung für Vermieter. Für dieses Projekt wurde ein Preisgeld von 5.000 Euro vergeben.
Der Sonderpreis ChangeMaker ging an das Linzer Unternehmen „Diamens“ für die Entwicklung eines nicht-invasiven Tests zur frühzeitigen Erkennung von Endometriose aus Menstruationsblut. Die Lösung soll eine patientenfreundliche Diagnose ermöglichen und die Erkennungszeit der Erkrankung erheblich reduzieren. Das Unternehmen erhielt ein PR-Paket im Wert von etwa 15.000 Euro.
Einordnung
Die Auszeichnungen zeigen das bestehende Potenzial in Oberösterreich zur Entwicklung innovativer Lösungen, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Herausforderungen befassen. Die Unterstützung durch Preisgelder und Sichtbarkeit könnte den Weg für die weitere Entwicklung und das Wachstum dieser Projekte ebnen.


