Trump strebt erneuertes Treffen mit Kim Jong-un an
US-Präsident Donald Trump beabsichtigt offenbar, noch in diesem Jahr ein Treffen mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-un abzuhalten. Auf die entsprechende Frage antwortete Trump: „Ja, das tue ich“. Zuvor hatte er bereits signalisiert, mit Kim in Kontakt zu stehen.
Trumps Aussagen zu den Atomwaffenstände Nordkoreas entsprechen den Schätzungen von Experten, die die Anzahl auf 50 bis 60 beziffern. Das Stockholmer Friedensforschungsinstitut SIPRI schätzte die Waffenanzahl im Juni auf etwa 60. Trump hatte bereits am Montag angedeutet, dass Kim positiv auf seine Kontaktangebote reagiert habe, ohne jedoch weitere Details zu nennen.
Laut dem „Wall Street Journal“ könnte Trump ein Treffen am Rande des APEC-Gipfels im November in Shenzhen, China, in Betracht ziehen. Die Beziehungen zwischen Trump und Kim haben eine wechselvolle Geschichte, die von gegenseitigen Drohungen bis hin zu persönlichen Treffen geprägt ist.
Einordnung
Die aktuelle Situation verdeutlicht Trumps Bemühungen um diplomatische Wiederannäherung an Nordkorea. Dies könnte Auswirkungen auf die regionalen Sicherheitsdynamiken und die politische Landschaft in Asien haben, insbesondere im Hinblick auf die US-amerikanische Strategie gegenüber Nordkorea und die internationalen Reaktionen auf dessen Atomwaffenprogramm.


