Reploid Group AG erreicht Gewinnzone im Jahr 2025
Die Welser Reploid Group AG hat im Jahr 2025 einen Jahresüberschuss von 9,4 Millionen Euro erwirtschaftet, nachdem das Unternehmen im Vorjahr noch ein Minus von rund einer Million Euro verzeichnet hatte.
Der Umsatz stieg deutlich von 5,1 Millionen auf 37,9 Millionen Euro. Das Betriebsergebnis erhöhte sich von 1,1 auf 12,6 Millionen Euro. Haupttreiber für diesen Anstieg war das Projektgeschäft mit den ReFarmUnits, automatisierten Anlagen zur Aufzucht von Larven der Schwarzen Soldatenfliege, die mit Reststoffen aus der Lebensmittelindustrie gefüttert werden. Die gewonnenen Proteine und Fette finden Verwendung in Tierfutter, während aus den Rückständen Dünger hergestellt wird.
Philip Pauer, Gründer und CEO, äußerte sich erfreut über die Ergebnisse und stellte fest: „Wir haben uns für das Geschäftsjahr 2025 ambitionierte Ertragsziele gesetzt – gesagt, getan: Reploid hat abgeliefert.“ Er sieht das Unternehmen nicht mehr als Start-up, sondern als in der nächsten Wachstumsphase angekommen.
Im Jahr 2025 wurde eine ReFarmUnit an einen Betreiber übergeben, während an weiteren 33 Projekten konzeptionell gearbeitet wird. Zudem hat Reploid seine Belegschaft mehr als verdoppelt; die Mitarbeiterzahl stieg von 50 auf 109. Weltweit beschäftigt das Unternehmen mittlerweile mehr als 190 Mitarbeiter. Anfang 2026 wird Reploid ein neues Headquarter in Wels beziehen.
Einordnung
Der erfolgreiche Abschluss des Geschäftsjahres 2025 markiert einen Wendepunkt für Reploid, das nun als wachsendes Unternehmen auf dem Markt agiert. Diese Entwicklung könnte Investoren und Geschäftspartner anziehen und die Marktposition des Unternehmens in der Insektenproduktion stärken.


