Neues Bauprojekt „HILM 113“ in Mariagrün gestartet
Graz/Mariatrost. In Mariagrün erfolgte der Spatenstich für das Bauprojekt „HILM 113“, das auf dem ehemaligen Grundstück des T-Mobile-Callcenters entsteht. Unter der Leitung des Bauherrn ICON Projektmanagement realisiert das Architekturbüro Coop Himmelb(l)au ein terrassenförmiges Gebäude, das als integrativer Bestandteil des Stadtteils konzipiert ist. Die Fertigstellung ist für das Frühjahr bzw. den Sommer 2028 geplant.
„Der Spatenstich ist für uns ein besonderer Moment. Er zeigt, dass aus jahrelanger Planung, vielen Abstimmungen und intensiver Zusammenarbeit nun Realität wird.“
Veronika Klauser, Bauherrin HILM 113
Offener Standort für alle
Das Bauprojekt umfasst ein Terrassenhaus mit einem zurückspringenden oberen Teil, der Platz für einen Gemeinschaftsgarten schafft. Darüber liegen zwei weitere terrassierte Ebenen mit aufgesetzten Penthäusern. HILM 113 wird nicht nur Wohnräume nach individuellen Grundrissen sowie Geschäftsflächen bieten, sondern auch bestehende Flächen entsiegeln. Geplante Außenbereiche, Dachflächen und Aufenthaltszonen fördern die Begrünung und schaffen eine einladende Atmosphäre für die Stadtteilbewohner.
Standort mit Mehrwert
Geplant sind im Gebäude Miet- sowie einige Eigentumswohnungen, ein Restaurant mit Terrasse, Büro- und Ordinationsräume sowie ein Fitnessbereich. In der unmittelbaren Umgebung von HILM 113 befinden sich der Hilmteich und der Leechwald. Der angrenzende Nahversorger ergänzt das Angebot, das auch eine Bäckerei, Apotheke, Ärzte, Schulen, Cafés sowie Sport- und Freizeitmöglichkeiten umfasst.
Die Nähe zum Universitätsklinikum ist für Beschäftigte im Gesundheitswesen von Bedeutung. Zudem sind gute Anbindungen an den öffentlichen Verkehr und das Radwegenetz gegeben. Weitere nachhaltige Maßnahmen umfassen die Nutzung von Fernwärme, eine gemeinschaftliche Photovoltaikanlage, Regenwassernutzung sowie Fahrradabstellplätze und Vorbereitungen für E-Mobilität.
Einordnung
Das Projekt „HILM 113“ wird die Wohn- und Lebensqualität in Mariagrün verbessern, indem es integrative Wohn- und Freizeitangebote schafft. Die geplanten Infrastrukturverbesserungen und Grünflächen stärken die soziale Interaktion im Stadtteil und unterstützen nachhaltige Stadtentwicklung.


