Sandra Hatschka schließt Universitätslehrgang für Intensivpflege erfolgreich ab
Sandra Hatschka von der Internen Intensivstation des Landesklinikums Mistelbach-Gänserndorf hat ihren Universitätslehrgang für Intensivpflege erfolgreich abgeschlossen.
Ihre Abschlussarbeit, die sich mit dem Thema „Zwischen Sterben und Leben – Die Palliative Extubation“ beschäftigt, wurde in der Fachzeitschrift „Thieme intensiv“ veröffentlicht. Hatschka ist seit 2021 auf der Internen Intensivstation tätig und hat ihre Ausbildung an der GuKPS Mistelbach absolviert. Zuvor sammelte sie Erfahrungen im Pflege- und Betreuungszentrum Wolkersdorf sowie in der Notfallambulanz des Landesklinikums.
Für ihre Spezialisierung nahm sie am Universitätslehrgang der Barmherzigen Brüder Wien teil. Die Betreuung von Patientinnen und Patienten in der Sterbephase ist eine besondere Herausforderung für Intensivstationen. Hatschka hebt hervor, dass ihr die Thematik am Herzen lag und sie mit ihrer Arbeit ihr Wissen erweitern konnte.
Ihre Forschung beleuchtet die organisatorischen und strukturellen Voraussetzungen für die palliative Extubation, die weit über das technische Entfernen des Beatmungsschlauchs hinausgeht. Die Einbindung der Angehörigen und die Bedeutung der interprofessionellen Zusammenarbeit stehen hierbei im Mittelpunkt, um eine würdevolle Pflege in der letzten Lebensphase zu gewährleisten.
Pflegedirektor Christian Pleil gratulierte Hatschka zum erfolgreichen Abschluss ihrer Ausbildung und zur Veröffentlichung ihrer Arbeit.
Einordnung
Die Veröffentlichung von Hatschkas Arbeit stellt einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Pflegequalität in kritischen Lebensphasen dar. Ihre Erkenntnisse könnten dazu führen, dass Intensivstationen ihre Abläufe und die interprofessionelle Zusammenarbeit in der Palliativversorgung weiter optimieren.


