Niedrige Arbeitslosenquoten in Grieskirchen und Eferding
Im August 2026 verzeichneten die Bezirke Grieskirchen und Eferding weiterhin niedrige Arbeitslosenquoten. Grieskirchen lag bei 3,5 Prozent und belegte damit den vierten Platz in Oberösterreich, während Eferding mit 3,3 Prozent den dritten Rang einnahm.
In Grieskirchen waren 1.058 Personen beim AMS arbeitslos gemeldet, was einen Rückgang um 26 Personen oder 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr bedeutet. In Eferding sank die Zahl der Arbeitslosen um sechs auf 535, was einem Minus von 1,1 Prozent entspricht. Besonders hervorzuheben ist der Anstieg der Arbeitslosigkeit bei den U19-Jährigen in Grieskirchen, der mit 28,1 Prozent auf neun Personen anstieg. Bei Männern über 55 Jahre stieg die Quote um 8,7 Prozent, während die Arbeitslosigkeit von Frauen in derselben Altersgruppe im Gegensatz zum regionalen Trend um acht auf 9,3 Prozent zurückging. In Eferding verzeichnete die Altersgruppe der 20- bis 24-Jährigen den größten Anstieg mit 23 Personen oder 42,6 Prozent, während die Zahl der unter 19-Jährigen um sechs auf 31,6 Prozent zurückging.
Erhöhte Anzahl offener Stellen
Im Vergleich zum Vorjahr konnten in Grieskirchen 1.014 offene Stellen angeboten werden, was einem Anstieg von 101 Stellen oder 11,1 Prozent entspricht. Eferding meldete 279 offene Stellen, ebenfalls ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr. Für die 37 vorgemerkten Lehrstellensuchenden in Grieskirchen standen 162 Lehrstellen zur Verfügung, während es in Eferding 50 offene Lehrstellen für zehn Lehrstellensuchende gab.
Betroffene Branchen
Die Mehrheit der arbeitslosen Personen in Grieskirchen stammt aus den Hilfsberufen, dem Handel und Büroberufen. Bei den offenen Stellen gab es insbesondere im Metall-Elektrobereich einen deutlichen Zuwachs um 65 Stellen oder 30,5 Prozent, gefolgt von 增加 in den Hilfsberufen (+25 oder 27,2 Prozent) und einem Anstieg bei den Technikern um 32 Stellen oder 49,2 Prozent.
Einordnung
Die rückläufigen Arbeitslosenzahlen in Grieskirchen und Eferding deuten auf eine positive Entwicklung des Arbeitsmarktes hin. Die höhere Anzahl offener Stellen, insbesondere in den technischen Berufen, zeigt die Nachfrage nach Fachkräften und könnte zur Stabilisierung der regionalen Wirtschaft beitragen.


