Tulln plant weitere Begrünung der Innenstadt
Vertreterinnen und Vertreter von Greenpeace trafen sich mit Bürgermeister Peter Eisenschenk im Nibelungenpark in Tulln, um über die Begrünung der Innenstadt zu diskutieren.
Im Mittelpunkt des Treffens stand die „NaturStadt-Garantie“, eine Initiative von Greenpeace zur Erhöhung des Grünanteils in Städten. Tulln weist derzeit einen Grünanteil von 47,2 Prozent auf, was im österreichischen Vergleich als positiv angesehen wird. Greenpeace fordert jedoch, bestehende Grünflächen langfristig zu schützen und nach Möglichkeit auszubauen.
„Die Tullner Stadtregierung macht schon viel richtig. Wichtig ist nun, dass bestehende Grünflächen konsequent geschützt und ausgeweitet werden – unabhängig von politischen Wahlperioden“, erklärte Melanie Ebner, Boden- und Naturschutzexpertin bei Greenpeace Österreich.
Die „NaturStadt-Garantie“ soll Städte dazu bewegen, verbindliche Zusagen zur Erhöhung der Grünflächen zu geben. Krems ist die erste Stadt, die diese Garantie unterzeichnet hat.
„Krems beweist, dass Veränderung möglich ist. Wir hoffen, dass Tulln diesem Beispiel bald folgt“, betonte Ebner.
Ein weiterer Punkt des Treffens war die geplante Begrünung des Hauptplatzes in Tulln. Geplante Maßnahmen sollen die Aufenthaltsqualität verbessern und zusätzliche Pflanzen in die Innenstadt bringen.
Der Nibelungenpark, in dem das Treffen stattfand, gilt als Vorzeigeprojekt der Stadtbegrünung. Hier wachsen heute verschiedene Pflanzenarten, die unter anderem Bienen Nahrung bieten, anstelle der früheren Parkplatzflächen rund um das Rathaus.
Einordnung
Die geplanten Maßnahmen zur Begrünung in Tulln sind ein wichtiger Schritt zur Verbesserung der urbanen Lebensqualität. Die Umsetzung der „NaturStadt-Garantie“ könnte Tulln langfristig zu einer grüneren Stadt gestalten und den Schutz vorhandener Grünflächen sichern.


