Sanierung des Juridicums an der JKU abgeschlossen
Das Juridicum der Johannes Kepler Universität (JKU) in Linz wurde umfassend saniert. Die Maßnahmen umfassten sowohl die thermische Optimierung des Gebäudes als auch die Begrünung der Fassade. Ziel ist es, das Raumklima zu verbessern und damit die Studienbedingungen für die rund 6.800 Studierenden zu optimieren.
Nach 50 Jahren Nutzung wurde 2024 beschlossen, das Gebäude aus den 1970er-Jahren zu sanieren. Schwerpunkte der Arbeiten waren die Dämmung von Dach und Außenwänden sowie die Installation neuer Fenster und eines Sonnenschutzsystems. „Die Sanierung des Juridicums ist ein Gewinn für die Universität. Die energieeffiziente Gebäudehülle und die Fassadenbegrünung sind Teil unserer Anstrengungen, bis zum Jahr 2030 klimaneutral zu werden“, erklärte JKU-Rektor Univ.-Prof. Dr. Stefan Koch.
Die Kosten für das Projekt belaufen sich auf etwa 15,5 Millionen Euro, die von der JKU und der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG) getragen wurden. BIG-Geschäftsführerin Christine Dornaus betonte, dass die neue Fassade zusätzliches Grün auf den Campus bringt und das Juridicum aufwertet. „Mit der Sanierung schaffen wir zeitgemäße Rahmenbedingungen für Studierende sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, so Dornaus.
Eine Photovoltaikanlage auf dem Dach unterstützt die neue Klimaanlage. Das Gebäude umfasst insgesamt eine Fläche von 10.000 Quadratmetern. Wissenschaftsministerin Eva-Maria Holzleitner (SPÖ) unterstrich die Bedeutung der Sanierung: „Mit der thermischen Sanierung, der Begrünung und dem deutlich verbesserten Raumklima machen wir das Gebäude fit für die Zukunft.“
Einordnung
Die Sanierung des Juridicums stellt eine wesentliche Verbesserung der Infrastruktur an der JKU dar. Durch die energetischen Maßnahmen wird die Universität einen Beitrag zur Klimaneutralität leisten. Die verbesserten Rahmenbedingungen fördern zudem das Lernen und Arbeiten für Studierende sowie Mitarbeiter.


