Preisanstieg in China beschleunigt sich im August
Der Preisanstieg in China hat sich im August 2023 wieder beschleunigt, wie das nationale Statistikamt am Mittwoch mitteilte. Hauptursache sind hohe Energiepreise, die durch Lieferrisiken und Störungen im Seeverkehr infolge des Nahost-Konflikts bedingt sind.
Der Erzeugerpreisindex stieg im Jahresvergleich um 3,8 Prozent, nach einem Anstieg von 3,5 Prozent im Juli. Im Juni lag das Plus bei 4,1 Prozent. Die Verbraucherpreise verteuerten sich im August um 0,8 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, nachdem sie im Juli um 0,5 Prozent gestiegen waren. Im Monatsvergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise um 0,4 Prozent.
Während Lebensmittel im Jahresvergleich um 1,4 Prozent günstiger wurden, stiegen die Preise für andere Güter um 1,2 Prozent. Diese Trends zeigen, dass die Inflation in China weiterhin unter Druck steht, insbesondere durch externe Faktoren wie geopolitische Spannungen und deren Auswirkungen auf die globalen Lieferketten.
Einordnung
Die aktuellen Preisentwicklungen deuten auf anhaltende wirtschaftliche Herausforderungen in China hin. Insbesondere die steigenden Energiepreise könnten die Konsumausgaben und die Produktionskosten weiter belasten, was potenziell negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum haben könnte.


