Simmeringer Straßenfest im Oktober abgesagt
Das Simmeringer Straßenfest, das für Oktober geplant war, wird abgesagt. Bereits der Termin im Juni musste aus Gründen hoher Sicherheitsauflagen und damit verbundener Kosten gestrichen werden.
Der Verein zur Förderung des Marktgewerbes, der das Fest organisiert, hat die Entscheidung getroffen, nachdem im Frühjahr noch Hoffnung auf eine Durchführung im Oktober bestand. In einer Stellungnahme auf der Webseite des Vereins wird betont: „Diese Entscheidung ist uns nicht leichtgefallen.“
Erneut nennen die Verantwortlichen „erheblich gestiegene Sicherheitsanforderungen“ und die damit verbundenen Auflagen als Hauptgründe für die Absage. Eine verantwortungsvolle Umsetzung des Festes unter den aktuellen Bedingungen ist nicht möglich, trotz weiterhin engem Austauschs mit der Bezirksvorstehung.
Bezirksvorsteher Thomas Steinhart äußert Bedauern über den Ausfall und erklärt, dass gemeinsam mit dem Verein an einer tragfähigen Lösung gearbeitet werde, um das Straßenfest ab 2027 wieder zu veranstalten. Ein Sprecher des Vereins betont, dass man noch nicht zu einer „100-prozentigen Lösung“ gekommen sei.
Die stark gestiegenen Kosten bleiben das zentrale Problem. Auf die Frage, was notwendig wäre, um das Fest im nächsten Jahr wieder durchzuführen, antwortet der Veranstalter vage und prüft Veränderungen in der Form der Veranstaltung.
Das Simmeringer Straßenfest erstreckt sich normalerweise über 1,6 Kilometer, bei dem viele Geschäfte mit Ständen und Sonderaktionen teilnehmen. Der Verein strebt an, ab 2027 ein sicheres, leistbares Fest für den gesamten Bezirk zu organisieren.
Einordnung
Die Absage des Simmeringer Straßenfestes verdeutlicht die Herausforderungen, die steigende Sicherheitskosten mit sich bringen. Dies hat direkte Auswirkungen auf die lokale Gemeinschaft und den Veranstaltungskalender des Bezirks.


