ISTA begrüßt Rekordzahl an Doktorandinnen und Doktoranden
Am 15. September startete das Institute of Science and Technology Austria (ISTA) sein akademisches Jahr mit 90 neuen Doktorandinnen und Doktoranden aus 32 Ländern und sechs Kontinenten. Diese haben sich erfolgreich gegen 6.000 Bewerber durchgesetzt.
KLOSTERNEUBURG. Das ISTA in Klosterneuburg verzeichnet ein kontinuierliches Wachstum. Das vollfinanzierte Promotionsprogramm, das auf Englisch angeboten wird, hebt sich durch ein einzigartiges Rotationssystem hervor, das den Doktorandinnen und Doktoranden ermöglicht, in ihren ersten Studienjahren verschiedene Forschungsgruppen zu besuchen. Diese Praxis soll interdisziplinäres Denken fördern.
Mario de Bono, Dekan der ISTA Graduate School, hob die außergewöhnlichen Leistungen der neuen Doktorandinnen und Doktoranden hervor, die im anspruchsvollen Auswahlverfahren überzeugen konnten. Einige der internationalen Studierenden haben im ersten Jahr die Möglichkeit, auf dem Campus zu wohnen, um sich besser an das Leben in Österreich zu gewöhnen. De Bono merkte an: „Das ISTA bietet ein lebendiges, internationales und interdisziplinäres Umfeld inmitten einer wunderschönen Naturlandschaft, mit hochmodernen Labors und Engagementmöglichkeiten über den akademischen Bereich hinaus.“
Der Dekan betonte das Rotationssystem, das es den Doktorandinnen und Doktoranden ermöglicht, mindestens in drei Forschungsgruppen zu arbeiten. Dieses Vorgehen soll den Austausch zwischen den Disziplinen fördern. De Bono ermutigte die Neuankömmlinge, die angebotenen Möglichkeiten zu nutzen: „Entdeckungen entstehen oft an Schnittstellen. Unser Rotationssystem erlaubt es euch, diverse Forschungsbereiche und -stile kennenzulernen, bevor ihr euer Promotionsprojekt wählt.“
Seit der Eröffnung im Jahr 2009 hat sich die Anzahl der Doktorandinnen und Doktoranden am ISTA von sieben auf über 400 erhöht. In den kommenden zehn Jahren plant das ISTA, die Zahl der Forschungsgruppen von derzeit mehr als 90 auf 150 zu steigern, was zusätzliche Doktoratsstellen schaffen wird.
Am 18. November 2026 wird ein Virtual Student Open Day veranstaltet, der Interessierten die Möglichkeit bietet, mehr über das PhD-Programm zu erfahren und mit der ISTA-Community in Kontakt zu treten. Die digitale Veranstaltung ist ab sofort zur Anmeldung geöffnet.
Einordnung
Die gesteigerte Anzahl der Doktoranden am ISTA reflektiert das zunehmende Interesse und den Bedarf an interdisziplinärer Forschung. Die geplante Erweiterung der Forschungsgruppen wird voraussichtlich sowohl die Zahl der Doktoratsstellen erhöhen als auch die Forschungsvielfalt im Institut fördern.


