Staatspreis Innovation: Kärntner Unternehmen nominiert
Für den Staatspreis Innovation 2023 sind zwei Unternehmen aus Kärnten nominiert. Die Preisverleihung findet am 4. November statt und wird von Wirtschaftsminister Hattmannsdorfer durchgeführt.
Insgesamt haben sich sechs Projekte aus 22 eingereichten Bewerbungen im Rahmen der Landesinnovationswettbewerbe durchgesetzt. Die Nominierungen eröffnen den teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit, die höchste staatliche Auszeichnung für Innovationsleistungen in Österreich zu erhalten.
Bundesminister für Wirtschaft, Energie und Tourismus Wolfgang Hattmannsdorfer betonte, dass Österreich zwar die dritthöchste Forschungsquote in der EU aufweist, jedoch in Sachen Innovationsoutput hinterherhinke. Die geförderten Initiativen sollen dazu beitragen, aus Forschungsergebnissen marktfähige Produkte sowie Arbeitsplätze zu schaffen und Österreich wieder unter die zehn wettbewerbsfähigsten Volkswirtschaften der Welt zu bringen.
Die Anexia Holding GmbH wurde für ihr Projekt „Entwicklung einer europäischen Enterprise-Virtualisierungsplattform“ nominiert, welches einen unterbrechungsfreien Wechsel von proprietären Systemen ermöglicht. Auch die Infineon Technologies Austria AG erhielt eine Nominierung für ihre „Technologieplattform Quantenchip“, die die Entwicklung praxistauglicher Quantencomputer in Europa vorantreiben soll.
Einordnung
Die Nominierungen der Kärntner Unternehmen verdeutlichen die Innovationskraft der Region. Sie bringen die Chance mit sich, neue Technologien und Produkte zu etablieren, was sowohl die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen als auch die wirtschaftliche Entwicklung in Österreich fördern kann.


