Lehrlingsausbildung als Weg zur Selbstständigkeit
Wolfgang Mohorn, erfolgreicher Unternehmer und selbst ausgebildeter Prozessleittechniker sowie Betriebselektriker mit Schwerpunkt Antriebstechnik, spricht über die Herausforderungen der Lehrlingsausbildung. Er hebt hervor, dass die Anpassung an den neuen Arbeitsalltag für viele Jugendliche eine erhebliche Umstellung darstellt.
„Gerade zu Beginn gilt es, sich an den neuen Arbeitsalltag zu gewöhnen. Pünktlichkeit, frühes Aufstehen und ein ganzer Arbeitstag sind für viele ungewohnt. Auch die Arbeit selbst kann anstrengender sein als erwartet“, erklärt Mohorn. Um fit für die Ausbildung zu sein, empfiehlt er eine umfassende Informationsrecherche oder das Absolvieren von Schnuppertagen.
Eine zusätzliche Hürde ist die Kombination aus betrieblicher Ausbildung und Berufsschule. Mohorn berichtet: „Bei einem Doppelberuf verbrachte ich beispielsweise achtmal zehn Wochen in der Berufsschule in Gmunden.“ In dieser Zeit müssen Lehrlinge nicht nur praktische Fähigkeiten erwerben, sondern auch für Prüfungen lernen und Hausaufgaben erledigen.
Darüber hinaus gehört es zu den Herausforderungen, Kritik anzunehmen, Verantwortung zu übernehmen und sich in ein Team zu integrieren. Der Kontakt zum beruflichen Nachwuchs bleibt für Mohorn wichtig; kürzlich besuchte ein Praktikant von ihm eine Mittelschule, um ein Referat über Antriebstechnik zu halten.
Einordnung
Die Lehrlingsausbildung fördert nicht nur die berufliche Qualifikation, sondern auch die persönliche Entwicklung junger Menschen. Indem Unternehmen wie das von Mohorn in die Ausbildung investieren, tragen sie zur Fachkräftesicherung und zur Integration der Jugendlichen in die Arbeitswelt bei.


