Neubau der Südtirolersiedlung in Hall
Im Stadtteil Schönegg in Hall steht der Neubau der Südtirolersiedlung an. Die Planungen für die insgesamt 114 Wohnungen beginnen im Jahr 2027, ein Baustart ist ab dem dritten Quartal 2028 vorgesehen.
Die derzeitige Wohnanlage, die in den 1940er-Jahren errichtet wurde, zeigt erhebliche Alterserscheinungen. Laut NHT haben die Gebäude ihre Lebensdauer erreicht. Eine der langjährigen Bewohnerinnen, Veronika Mayerhofer, äußerte sich positiv über die bevorstehenden Veränderungen und freut sich auf eine neue Wohnung. Die 78-Jährige hat seit 55 Jahren in der Anlage gewohnt und betont, dass eine Erneuerung notwendig sei.
Die Bauarbeiten sollen über einen Zeitraum von zehn bis 15 Jahren in mehreren Etappen erfolgen. Die SPÖ Hall plant, eine hohe Anzahl an gemeinnützigen Wohnungen zu schaffen und könnte sich eine dichtere Bebauung mit etwa 200 Wohnungen vorstellen. Dagegen verfolgt die ÖVP Hall einen umsichtigen Ansatz, der die Lebensqualität der Bewohner in den Fokus rückt.
Die ÖVP hat ein Konzept zur Neugestaltung der Siedlung vorgelegt, das maßvolles Wachstum, generationenübergreifendes Wohnen, mehr Grünflächen sowie eine hohe Aufenthaltsqualität vorsieht. Es sollen sowohl Wohnungen für junge Menschen, Familien und Senioren als auch Eigentumswohnungen und Einfamilienhäuser geschaffen werden. Zudem sind 8.000 Quadratmeter Grün- und Freiflächen sowie 2.000 Quadratmeter für Spiel- und Aufenthaltsbereiche geplant.
Einordnung
Das Projekt markiert einen entscheidenden Schritt zur Modernisierung des Stadtteils Schönegg. Die Umsetzung des Neubaus wird voraussichtlich die Lebensqualität der Bewohner erheblich verbessern und gleichzeitig die Wohnsituation in Hall verändern.


