Bio-Award OÖ 2026: Abstimmung für Lieblingsbiobetrieb in Oberösterreich gestartet

September 23, 2026 01:13
Bio-Award OÖ 2026: Abstimmung für Lieblingsbiobetrieb in Oberösterreich gestartet

Vielfalt der Biologischen Landwirtschaft in Oberösterreich

Vier Bio-Betriebe aus Oberösterreich wurden als Finalisten für den Bio Award 2026 ausgewählt. Vom 23. September bis 11. Oktober 2026 haben Konsumenten die Möglichkeit, unter bio-award.at für ihren Favoriten abzustimmen und Preise zu gewinnen.

„Eine Fachjury hat aus über 90 Nominierungen vier herausragende Bio-Betriebe gewählt, die durch innovative Ansätze und Engagement die Vielfalt der biologischen Landwirtschaft verkörpern,“ erläutert Magdalena Barth, Obfrau von BIO AUSTRIA OÖ. Der Gewinner erhält einen Kurzurlaub im Bio-Wellnesshotel Holzleiten, während unter allen Abstimmenden zwei Nächte Urlaub auf einem Bio-Bauernhof sowie eine 6-monatige Biokiste verlost werden. In Zusammenarbeit mit der Landwirtschaftskammer Oberösterreich und dem Umweltressort des Landes werden die Leistungen dieser Betriebe hervorgehoben.

Die Finalisten

Biolandwirtschaft Großalm Biofisch in Neukirchen bei Altmünster (Traunviertel)
Der Betrieb betreibt eine Bio-Fischzucht in einer revitalisierten Teichanlage. Diese wird durch naturnahe Bewirtschaftung mit geringer Besatzdichte und verschiedenen Fischarten betrieben. Durch die Förderung von Lebensräumen trägt der Betrieb zur Biodiversität bei und beschäftigt sich mit der Haltung von Friedfischen als Anpassungsstrategie an den Klimawandel.

Biolandwirtschaft Großalm Biofisch in Neukirchen bei Altmünster (Traunviertel). | Foto: BIO AUSTRIA/ Mühlberger

  • Biolandwirtschaft Großalm Biofisch in Neukirchen bei Altmünster (Traunviertel).
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Naturhof Dop’n in Münzkirchen (Innviertel)
Dieser kleine Biohof verbindet extensive Landwirtschaft mit Imkerei sowie Schaf- und Ferkelaufzucht. Artenreiche Wiesen und Hecken bieten Lebensräume für viele Vögel und Insekten. Seltene Nutztierrassen und der Aufbau eines Trüffelhains sind Teil der diversifizierten Strategien des Betriebs, der auf innovative Zukunftsideen setzt.

Naturhof Dop'n in Münzkirchen (Innviertel). | Foto: BIO AUSTRIA/ Mühlberger

  • Naturhof Dop’n in Münzkirchen (Innviertel).
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Mathiasnhof in Ottnang am Hausruck (Hausruckviertel)
Der Bio-Betrieb zeichnet sich durch eine große Vielfalt an alten Sorten und Rassen aus. Hier wachsen 60 bis 70 verschiedene Kräuter sowie alte Getreide- und Obstsorten. Zudem werden hofeigene Kräuter in Tees, Gewürzmischungen und ätherischen Ölen verarbeitet. Der Betrieb bietet außerdem Programme wie „Schule am Bauernhof“ und Urlaub am Bio-Bauernhof an.

Seltene Sorten, alte Rassen und besondere Kräuter prägen den Bio-Betrieb Mathiasnhof in Ottnang am Hausruck (Hausruckviertel). | Foto: BIO AUSTRIA/ Mühlberger

  • Seltene Sorten, alte Rassen und besondere Kräuter prägen den Bio-Betrieb Mathiasnhof in Ottnang am Hausruck (Hausruckviertel).
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Biobauernhof Huber in Mitterkirchen im Machland (Mühlviertel)
Der Betrieb setzt auf Biodiversität durch alte Getreidesorten und Spezialkulturen auf rund 5,5 Hektar. Ein umfangreiches Fruchtfolge-Management sowie ökologische Maßnahmen fördern die Artenvielfalt. Die Verarbeitung von Erzeugnissen vor Ort, etwa zu Mehl, Brot und innovativen Produkten wie Sojasauce, stellt einen weiteren Gesichtspunkt der Regionalität dar.

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