Projektauswahlgremium der LEADER-Region Innsbruck-Land tagt
INNSBRUCK LAND. Das Projektauswahlgremium der LEADER-Region Innsbruck-Land hat in seiner Sitzung am Korethhof in Volders eine Gesamtfördersumme von 650.000 Euro für sieben ausgewählte Projekte freigegeben. Der Korethhof, ein 700 Jahre alter Hof, soll von Hofbesitzer Lucas Riccabona zu einem multifunktionalen Bildungsstandort umgebaut werden.
Umsetzung universitärer Forschung
Die Universität Innsbruck / AB Umwelttechnik plant in der Pilotgemeinde Kematen innovative Ansätze zur nachhaltigen und klimaresilienten Regenwasserbewirtschaftung. Zusätzlich wird ein agrometeorologisches Outdoor-Labor am Korethhof in Volders eingerichtet, das in Kooperation mit dem PORG Volders in Echtzeit Daten an Schüler überträgt.
Nachhaltige Landwirtschaft und Inklusion
* Die Gemeinde Birgitz will einen barrierearmen Radparcours für alle Generationen schaffen und damit das westliche Mittelgebirge als Stadt-Umland-Gebiet stärken.
* Der Verein Tiroler Gemüsebauern plant klimaangepasste Lösungen für einen nachhaltigen Gemüseanbau in Tirol.
* Der „Wirtseppelerhof“ in Leutasch beabsichtigt, neue Prozesse zur Haltbarmachung von Bio-Eiern zur Stärkung von Landwirtschaft und Tourismus zu entwickeln.
Kooperationen der Tiroler Regionalmanagements
In Zusammenarbeit mit dem Regionalmanagement Außerfern (REA) und dem Regionalmanagement Imst werden die Bushaltestellen entlang der Fernpassroute modernisiert. Das Regionalmanagement Innsbruck-Land unterstützt die Haltestellen in der Gemeinde Telfs und plant, das Netzwerk zur Wiederbelebung von Leerständen in Tirol weiterzuführen.
Immenses Potenzial
Die ausgewählten Projekte demonstrieren das große Potenzial und die Vielfalt der Ideen regionaler Akteure. Die nächste Förderperiode ist bereits eröffnet und läuft bis zum 12. November 2026, wobei neue Ideen zur Förderung der Region willkommen sind.
Einordnung
Die Freigabe der Fördersumme ermöglicht die Umsetzung wichtiger Projekte zur Stärkung der regionalen Infrastruktur und Förderung von Nachhaltigkeit. Dies wird nicht nur die Lebensqualität erhöhen, sondern auch dazu beitragen, die wirtschaftliche Situation der Region zu verbessern.


