Drei Altlandeshauptleute der SPÖ unterstützen Zeiler für kommende politische Herausforderungen

September 27, 2026 17:43
Drei Altlandeshauptleute der SPÖ unterstützen Zeiler für kommende politische Herausforderungen

SPÖ: Parteivorsitz in der Diskussion nach Zeilers Ankündigung

Nach der Ankündigung des Medienmanagers Gerhard Zeiler, den SPÖ-Chef Andreas Babler herauszufordern, bleibt die öffentliche Unterstützung für Babler innerhalb der Partei verhalten. Unterstützung erhielt Babler von der Ministerin und SPÖ-Frauenvorsitzenden Eva-Maria Holzleitner sowie Staatssekretärin Michaela Schmidt.

Der ehemalige steirische Landeshauptmann Franz Voves betonte, Zeiler stelle eine „große, seltene Chance“ für die SPÖ dar. Er ist überzeugt, dass Zeiler in der Lage sei, eine neue Erzählung anzubieten, um extremen Positionen entgegenzutreten. Voves sieht Zeilers Wohlstand nicht als Nachteil, da dieser in anderen Bereichen deutlich mehr verdienen könnte. Allerdings hat er Zeiler bisher nicht persönlich kennengelernt.

Hans Niessl, der ehemalige Landeshauptmann von Burgenland, kündigte an, dass die SPÖ sich aufgrund schlechter Umfragewerte Gedanken über ihre personelle Aufstellung machen müsse. Er bezeichnete Zeiler als „Musterbeispiel“ für den Aufstieg durch Leistung und betonte, dass Leistung im Fokus sozialdemokratischer Politik stehen sollte.

Die Frauenministerin Holzleitner nahm eine ablehnende Haltung gegenüber der Personaldebatte ein und forderte eine interne Diskussion über die Lage der SPÖ. Auch Barbara Teiber, die Vorsitzende der Gewerkschaft GPA, äußerte sich zurückhaltend, stellte jedoch klar, dass Babler der gewählte Vorsitzende sei.

Der nächste reguläre Vorstand der SPÖ ist für November angesetzt. Dort wird diskutiert, ob Zeiler und seine Unterstützer sich offiziell positionieren müssen. Unklar bleibt, ob die ursprünglich geplante Direktwahl durch die Mitglieder tatsächlich stattfinden wird.

Einordnung

Diese Entwicklungen begründen sich durch die Unsicherheiten innerhalb der SPÖ und die Herausforderung von Zeiler an Babler. Eine mögliche Umstrukturierung des Parteivorsitzes könnte Einfluss auf die politische Landschaft haben und die Position der SPÖ in der Öffentlichkeit verändern.

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