Eine Wanderin ist am Morgen des 7. Oktober nahe dem Plombergstein in St. Gilgen auf nassem Laub ausgerutscht, über eine Böschung gestürzt und von der Bergrettung geborgen worden. Sie erlitt dabei nur Schürfwunden.
Der Vorfall ereignete sich rund 60 Meter unterhalb des Gipfels. Nach Angaben der Bergrettung kam die Frau gerade noch rechtzeitig zum Stillstand; wäre sie einen Meter weiter gerutscht, hätte sie laut Einsatzbericht einen etwa 20 Meter hohen Felsabbruch hinabstürzen können.
Für die Rettung stiegen Einsatzkräfte nach unten und legten dabei etwa 120 Meter zurück. Anschließend zogen sie die Verletzte mit einem Seil und einem Mannschaftsflaschenzug wieder nach oben.
Die Frau setzte nach dem Unfall ihre Wanderung begleitet durch die Bergretter fort und wurde sicher zu ihrer Unterkunft gebracht. Der Einsatz der Bergrettung St. Gilgen dauerte rund zwei Stunden.
„Wir sind rund 120 Meter abgestiegen und haben die Verunfallte per Mannschaftsflaschenzug am Seil hinaufgezogen“, sagte Ortsstellen- und Einsatzleiter Christian Rauter.
Nach dem Vorfall kontaktierte die Frau ihre Unterkunftgeberin, die die Polizei verständigte und die Bergrettung alarmierte.


