Wanderer verletzt sich beim Abstieg am Hohen Dachstein
Ein 62-jähriger Wanderer aus Kärnten verletzte sich am 22. August 2026 beim Abstieg über den Randklufsteig am Hohen Dachstein. Er wurde mit einem Hubschrauber ins Salzkammergutklinikum Bad Ischl geflogen.
Die Gruppe von acht Bergsteigern startete am Morgen von der Adamekhütte in Gosau und erreichte zur Mittagszeit den Gipfel des Hohen Dachsteins. Der Abstieg sollte über den Randklufsteig zum Hallstättergletscher führen, gefolgt von einer Übernachtung in der Simonyhütte.
Kurz unterhalb des Gipfels rutschte der 62-Jährige aus dem Bezirk St. Veit an der Glan aus und verletzte sich. Dennoch schaffte er es, gemeinsam mit der Gruppe zur Seethalerhütte abzusteigen. Nach einer Pause setzte die Gruppe ihren Weg fort und erreichte die Simonyhütte.
Gegen 19.30 Uhr verständigte der Wirt der Simonyhütte die Rettungskräfte. Der Verletzte wurde daraufhin mit einem Notarzthubschrauber ins Salzkammergutklinikum Bad Ischl geflogen.
Einordnung
Der Vorfall verdeutlicht die Risiken beim Bergsteigen, insbesondere bei abfallendem Gelände. Eine zügige medizinische Versorgung ist in solchen Situationen entscheidend für die Sicherheit der Wanderer.


