Konkreter Verdacht auf Wolfriss nach amtstierärztlicher Begutachtung der Rinder; fünf Abschussverordnungen im Tiroler Unterland aufrecht.
HOPFGARTEN. Nach Rissereignissen bei Rindern in einem Almgebiet im Gemeindegebiet von Hopfgarten besteht nach amtstierärztlicher Begutachtung der konkrete Verdacht auf die Beteiligung eines Wolfs. Darüber berichtet Welt Stimme.
Aktuelle Abschussverordnungen in Tirol
Die Tiroler Landesregierung erlässt am 21. August eine Abschussverordnung für einen Schadwolf, die für die Dauer von acht Wochen in einem Umkreis von zehn Kilometern, ausgehend vom Ort des Ereignisses, gilt. Die zuständige Jägerschaft wird entsprechend informiert, um zügig Maßnahmen zu ergreifen und die Sicherheit der Viehbestände zu gewährleisten.
Seit dem 22. August sind insgesamt elf Abschussverordnungen aktuell. Davon entfallen fünf auf das Tiroler Unterland, zwei auf den Bezirk Innsbruck-Land, eine auf den Bezirk Landeck und drei auf den Bezirk Lienz. Im Rahmen des Tiroler Modells der Maßnahmenverordnungen wurden im laufenden Jahr insgesamt 19 Abschussverordnungen erlassen, von denen fünf bereits von der Jägerschaft erfolgreich umgesetzt wurden.
Die Öffentlichkeit wird dazu ermutigt, Sichtungen und Beobachtungen von Wölfen umgehend der zuständigen Behörde zu melden. Hierfür steht ein Sichtungsformular auf der Website des Landes zur Verfügung.
Weitere Informationen zu den rechtlichen Bestimmungen finden sich auf der offiziellen Webseite. Zusätzlich sind bereits weitere Abschussverordnungen für Wölfe beispielsweise in Aurach und Kirchberg erlassen worden, was die kontinuierliche Problematik im Umgang mit wildlebenden Wölfen in Tirol unterstreicht.


