Die Geschichte von Peter Krammer und seiner fast 50 Jahre alten Honda CB750 F1 ist ein faszinierendes Beispiel für Leidenschaft und unermüdlichen Einsatz.
Darüber berichtet Welt Stimme.
Der Traum vom Motorradfahren
Für Peter Krammer war Motorradfahren schon in seiner Kindheit ein Traum, der 1977 in Erfüllung ging, als er sich, frisch im ersten Job als Konstrukteur, eine gebrauchte Honda CB750 F1 aus dem Jahr 1976 kaufte. Krammer, ein gebürtiger Wiener, investierte viel Zeit und Mühe in den Umbau seiner Maschine, was dazu führte, dass sogar die Fachzeitschrift „Motorrad“ über seine Fortschritte berichtete.
Ein Wettkampfgeist erwacht
Sein Ziel war die Teilnahme an der österreichischen Meisterschaft in der Klasse Seriensportmaschinen. Doch bereits nach der ersten Saison wurde ihm klar, dass ohne richtiges Motortuning seine Chancen gering waren. Krammer entschloss sich, den Motor von Bernd Benecik, einem Honda-Spezialisten, aufrüsten zu lassen und investierte rund 100.000 Schilling in die Leistungssteigerung. Trotz dieser Investitionen blieben große Erfolge aus, was ihn schließlich dazu führte, auf eine Yamaha TZ 250 umzusteigen. Die Honda wurde abgestellt, jedoch nicht verkauft.
Beruf und Leidenschaft
Im Laufe seines beruflichen Werdegangs, der seine Rennkarriere zum Erliegen brachte, blieb die alte Maschine in seiner Garage in Zell am Moos. Erst nach seinem Schritt in die Selbstständigkeit beschloss er, die Honda wieder fahrbereit zu machen. Krammers Comeback nahm an Fahrt auf, als er auf der Geburtstagsfeier eines Freundes versprochen hatte, beim Oldtimer Grand Prix 2023 in Schwanenstadt teilzunehmen. Er sammelte dort Erfahrungen und belegte den achten Platz von 35 Teilnehmern.
Das Comeback der Honda
Nach diesem ersten Erfolg nahm Krammer die Sache ernst und investierte einige Tausend Euro in die Restauration seiner Honda. Mit konsequenter Detailarbeit schaffte er es, die Maschine wieder in einen einwandfreien Zustand zu versetzen. „Wo immer ich hinkomme, ist die alte, neue Honda der Hingucker – und ich freue mich auf das Rennen in Schwanenstadt am 30. und 31. August“, sagt Krammer, dessen Honda mittlerweile 49 Jahre alt ist.


