Die Krankenstände in Österreich sind im Jahr 2024 leicht zurückgegangen. Im Durchschnitt waren unselbstständig Beschäftigte 15,1 Tage im Krankenstand.
Die Sozialversicherung hat über Statistik Austria 6.035.934 Krankenstandsfälle gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang von 0,4 Prozent im Vergleich zu 2023. Die durchschnittliche Dauer der Krankenstände betrug 15,1 Tage, was einem Rückgang von 1,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Die durchschnittliche Krankenstandsdauer lag bei 9,2 Tagen, was einen Rückgang von 1,1 Prozent bedeutet.
Die Aufzeichnungen über die Krankenstandstage in Österreich reichen bis ins Jahr 1965 zurück. Die Werte für 2024 stellen einen absoluten Tiefststand dar. Während die durchschnittliche Zahl der Krankenstandstage pro Person unverändert geblieben ist, hat sich die Anzahl der Krankenstandsfälle in diesem Zeitraum nahezu verdreifacht.
Psychische Erkrankungen auf dem Vormarsch
Die häufigsten Gründe für Krankenstände in Österreich im Jahr 2024 waren vor allem Erkrankungen des Atmungssystems, Krankheiten des Muskel-Skelett-Systems sowie bestimmte infektiöse und parasitäre Krankheiten. Psychische Erkrankungen, insbesondere Depressionen und Burn-out, haben in den letzten Jahren deutlich zugenommen und führten im Durchschnitt zu 1,7 Krankenstandstagen pro Person.
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