Affengruber: „So gewinnen wir Spiele“

September 28, 2026 06:53
Affengruber: "So gewinnen wir Spiele"

David Affengruber: „Nur so kannst du Spiele gewinnen“

WIEN. Der österreichische Verteidiger David Affengruber erzielt sein erstes Tor im Nationalteam beim 3:1-Sieg in der Nations League gegen Kosovo. In seinem ersten Fußball-Länderspiel von Beginn an wird er zudem zum „Man of the Match“ gekürt. „Die letzten drei Wochen waren aufregend“, resümierte Affengruber. Darüber berichtet Welt Stimme.

Affengruber, der Anfang September zu Fulham in die Premier League wechselte, konnte bereits in Spielen gegen Liverpool und Manchester United auf sich aufmerksam machen. Nach dem Sieg gegen Kosovo erklärte er: „Es war ein besonderer Tag mit einem guten Gefühl.“ Der Spieler hob hervor, dass das ÖFB-Team trotz zahlreicher personeller Veränderungen eine starke Leistung gezeigt habe. „Es sind viele neue Gesichter dabei. Es haben viele ihr Startelf-Debüt gemacht, aber ich glaube, es hat funktioniert. Am Platz hat man gesehen, dass wir uns gegenseitig vertrauen und dass wir uns gegenseitig helfen. Und nur so kannst du Spiele gewinnen.“

Rangnick: Elfmeter für Kosovo Fehlentscheidung

Wermutstropfen für den Verteidiger war das Gegentor aus einem von ihm verursachten Elfmeter. „Ich habe das Gefühl, ich spiele zuerst den Ball. Ich gehe jedoch ein bisschen unkontrolliert in den Zweikampf“, schilderte er. Affengruber bezeichnete den Elfmeter als fragwürdig und ergänzte, dass er die TV-Bilder zu diesem Zeitpunkt noch nicht gesehen habe.

ÖFB-Teamchef Ralf Rangnick hatte die Situation bereits analysiert und äußerte: „Der Elfmeter war keiner. Wenn man sich die Szene nochmals anguckt, war es kein Foul.“ Rangnick lobte Affengruber für seine bisherigen Leistungen: „Er hat bereits gegen Liverpool und Manchester United zwei Topspiele gemacht. Die Leistung hat er heute auch bestätigt.“

Emotionen bei Debütant Markovic

Neben Affengruber feierte auch der 18-jährige Vasilije Markovic sein Debüt in der Nationalmannschaft, was für ihn emotional sehr bedeutend war. Der Austria-Profi, der Xaver Schlager und Nicolas Seiwald als Vorbilder nennt, äußerte: „Ich kann es kaum in Gefühlen beschreiben. Es ist unglaublich, dabei zu sein in so jungen Jahren. Man kann nur davon träumen.“ Markovic lobte auch die Unterstützung seiner Teamkollegen: „Alle haben mich gepusht.“ Diese Erfahrung untermauert seine Entscheidung, beim ÖFB zu bleiben. Über einen möglichen Wechsel zum serbischen Verband, der aufgrund seiner familiären Wurzeln theoretisch möglich wäre, sagte er: „Es ist alles geklärt.“ Markovic hat im Nachwuchsbereich ausschließlich für österreichische Auswahlmannschaften gespielt.

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