29 Schüsse, kein Tor: Die Black Wings belohnten sich nicht
Am 14. September 2025 verloren die Steinbach Black Wings ein spannendes Duell in der ICE Hockey League gegen die „Roten Teufel“ aus Szekesfehervar mit 0:1. Der entscheidende Treffer fiel in der 52. Minute durch Kristof Nemeth, der die Abwehr des Linzer Teams überwinden konnte. Trotz einer Vielzahl von Torschüssen (29:20) gelang es den Black Wings nicht, ihre Chancen in Tore umzuwandeln. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die Black Wings, die zuletzt am Freitag vor 4.280 Zuschauern die Pioneers aus Vorarlberg mit 5:2 besiegten, gingen mit leeren Händen nach Hause. EHC-Präsident Peter Nader merkte optimistisch an: „Wir sind erst am Anfang. Schön, dass das Produkt bei unseren Anhängern so ankommt. Wir wollen begeistern.“
Die Probleme in der Offensive scheinen zu einem ungünstigen Zeitpunkt zu kommen, da die Mannschaft noch an der Abstimmung feilt. Während im ersten Spiel gegen Linz defensiven Schwächen die Ursache für die Niederlage waren, fehlte es in diesem Spiel an der nötigen Durchschlagskraft, um den Torwart der Gastgeber, Rasmus Tirronen, zu überwinden. Zudem mussten die Black Wings auf die angeschlagenen Stürmer Sean Collins und Luka Maver verzichten, was ihre Möglichkeiten weiter einschränkte.
Auch der neo-Verteidiger Ryan MacKinnon fiel für dieses Spiel aus, da er Vater wurde. Die moderne MET Arena, in der gespielt wurde, hat zwar viele Annehmlichkeiten, doch der frühe Hexenkessel der alten Halle fehlt den Gästen. Nur 3.470 Zuschauer fanden den Weg in die neu eröffnete Arena, was die Lautstärke und Dramatik der Spielsituation vermissen ließ.
„Darauf können wir aufbauen“
Die Black Wings hatten durchaus ihre Gelegenheiten, um das Spiel zu ihren Gunsten zu wenden. Verteidiger Luis Lindner äußerte sich nach dem Spiel: „Es war schwierig, das Glück hat ein bisschen gefehlt, wir haben keine Scheibe reingebracht.“ Trotz der enttäuschenden Niederlage äußerte sich Trainer Philipp Lukas positiv über die gezeigte Leistung seiner Mannschaft: „Es war ein gutes Hockey-Spiel, wir haben vieles besser gemacht als am Freitag. Darauf können wir aufbauen. Die Partie hätte in jede Richtung ausgehen können.“
In einem weiteren Spiel der Liga behielt der Champion Red Bull Salzburg in der mit 3.400 Fans gut gefüllten Volksgarten-Eisarena gegen Vizemeister KAC mit 4:1 die Oberhand, was zeigt, dass die Liga auf hohem Niveau spielt.

