Bosnien-Herzegowina überrollt San Marino vor dem Duell mit Österreich
SERRAVALLE. Bosnien-Herzegowina hat seinen makellosen Start in die WM-Qualifikation fortgesetzt und führt die Gruppe H an, bevor am Dienstag (20.45 Uhr) das entscheidende Spiel gegen Österreich in Zenica ansteht. Darüber berichtet Welt Stimme.
Die Bosnier feierten am Samstag in Serravalle einen 6:0-Sieg (1:0) gegen San Marino und sichern sich damit ihren vierten Sieg im vierten Spiel. Überzeugen konnten sie jedoch erst in der Schlussphase gegen den dezimierten Gegner, der bereits ab der 16. Minute mit einem Spieler weniger auskommen musste.
Besondere Erwähnung verdient der 39-jährige Edin Dzeko, der mit seinen Toren überzeugte, sowie der 17-jährige Kerim Alajbegovic, der im zentralen Mittelfeld sein Länderspieldebüt feierte. Alajbegovic zeigte durch zahlreiche gute Aktionen seine Fähigkeiten, holte eine Rote Karte hervor und trug entscheidend zum Führungstreffer bei, den er mit seinem ersten Tor in der 85. Minute krönte.
Frühe Rote Karte für San Marino
Alajbegovic initiierte die erste große Chance für die Gäste, doch Dzeko scheiterte knapp (13.). Nur drei Minuten später war das Talent enteilt und wurde von Alessandro Golinucci nur noch per Notbremse gestoppt. Dies führte zur Roten Karte für den San-Marino-Kapitän, was der Mannschaft von Sergej Barbarez in Überzahl erlaubte, in Führung zu gehen. Nach einem Pass von Alajbegovic erzielte Benjamin Tahirovic mit einem Weitschuss das 1:0 (22.), das aufgrund des einladenden Verhaltens von San Marinos Torhüter Edoardo Colombo fiel.
Erst in der Schlussphase machte Dzeko alles klar. Er vollendete einen perfekten Querpass aus kurzer Distanz in der 70. Minute und traf in der 72. Minute von der Strafraumgrenze. Samed Bazdar erhöhte in der 81. Minute auf 4:0, Alajbegovic schloss mit einem präzisen Schuss aus spitzem Winkel zum 5:0 ab. Den Schlusspunkt setzte Nihad Mujakovic in der 90. Minute.
Der kommende Dienstag verspricht ein aufregendes Aufeinandertreffen zwischen Bosnien-Herzegowina und Österreich, wobei sich die Spieler aus beiden Ländern auf einen intensiven Wettkampf vorbereiten, der für die weiteren Taktiken und Strategien in der WM-Qualifikation entscheidend sein könnte.


