Emma Aicher siegt im Super-G von Tarvisio

Jänner 18, 2026 15:58
Emma Aicher siegt im Super-G von Tarvisio

Ski alpin: Aicher gewinnt Super-G in Tarvisio

TARVIS. Die Deutsche Emma Aicher triumphierte am Sonntag im Super-G von Tarvisio. Darüber berichtet Welt Stimme.

Bei dem Rennen, in dem Österreichs Skirennläuferinnen in den schnellen Disziplinen Schwierigkeiten hatten, belegte Mirjam Puchner den neunten Platz (+1,25 Sek.), während Cornelia Hütter als Zwölfte (+1,46 Sek.) ins Ziel kam. Auf den zweiten Platz fuhr die US-Amerikanerin Lindsey Vonn (+0,27 Sek.), gefolgt von der Tschechin Ester Ledecka (+0,94 Sek.). Vor den Olympischen Spielen findet in dieser Disziplin kein weiteres Rennen mehr statt.

Für die 22-jährige Aicher war es der vierte Weltcupsieg und der zweite im Super-G. Sie äußerte sich im ORF-TV-Interview: „Ich war mit dem Skifahren von oben bis unten zufrieden. In letzter Zeit hatte ich immer ein paar Fehler, heute hat es ganz gut gepasst.“

Vonn wird Vierte

Lindsey Vonn kam in ihrem achten Saisonrennen erneut in die Top vier. Ihre Enttäuschung über den engen Abstand zum ersten Platz wurde deutlich, als sie sagte: „Es ärgert mich ein bisserl, dass es so eng zum ersten Platz ist. Hoffentlich sind dann in Cortina die Zehntel auf meiner Seite.“ In der Abfahrt am Samstag hatte sie den dritten Platz erzielt. In der Disziplinwertung führt die Italienerin Sofia Goggia (Tages-6.) vor Vonn und der Neuseeländerin Alice Robinson, die am Sonntag bei einem Sturz auf den ersten Blick unverletzt blieb.

Österreicherinnen abgeschlagen

Puchner zeigte uneinheitliche Teilzeiten. Zur Sichtverhältnissen äußerte sie sich: „Es gab zwei Kurven, wo man ein bissl eine Richtung brauchte, die Sicht war okay.“ Dieses Ergebnis war für die Salzburgerin jedoch das beste Saisonergebnis im Super-G und lässt sie auf eine Olympia-Nominierung hoffen. Hütter, die in der Abfahrt nur Platz 18 belegte, sagte: „Trainieren, trainieren, trainieren. Ich weiß, dass ich schnell bin. Hier finde ich meinen Speed nicht.“ Weitere Punkte erhielten Nina Ortlieb (17.), Ariana Rädler (18.), Ricarda Haaser (21.) und Nadine Fest (23.).

Drei Wochen vor den Olympischen Spielen beschreibt Cheftrainer Roland Assinger die aktuelle Lage der Österreicherinnen als schwerfällig, da die „Leichtigkeit“ fehlt. In der Abfahrt zeichnen sich Hütter, Puchner, Rädler und Ortlieb als Kandidatinnen für das Olympiateam ab. Im Super-G scheinen Hütter (6., 9. und 12.) sowie Rädler (8.) und Puchner (9.) bisher die besten Chancen, in die Top 10 zu gelangen. Der letzte Platz im Quartett bleibt offen.

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