Fußball: BW Linz und Rapid trennen sich ohne Sieger im Krisengipfel

Dezember 14, 2025 17:22
Fußball: BW Linz und Rapid trennen sich ohne Sieger im Krisengipfel

LINZ: Kein Sieger im Krisengipfel zwischen BW Linz und Rapid

Am Sonntagnachmittag endete das Bundesliga-Duell zwischen den letzten beiden Tabellenplätzen ohne Gewinner: FC Blau-Weiß Linz und SK Rapid Wien trennten sich leistungsgerecht 1:1 (1:1). Nenad Cvetkovic brachte die Gäste in Führung (16.), bevor Christopher Cvetko den Ausgleich für Linz erzielte (29.). Damit verpassten beide Teams im letzten Ligaspiel vor der Winterpause den erhofften Befreiungsschlag. Linz konnte nach sieben Niederlagen schließlich einen Punktgewinn erzielen, während Rapid seit acht Pflichtspielen auf einen Sieg wartet. Bei einem möglichen Sieg von Austria Wien gegen Sturm könnte Rapid sogar aus den Top sechs der Liga rutschen. Der Rückstand auf Tabellenführer Salzburg beträgt nun sieben Punkte. Darüber berichtet Welt Stimme.

Starke Anfangsphase von Rapid

Der ehemalige Rapid-Spieler Martin Moormann kehrte in die Startelf von Blau-Weiß zurück, während Rapid-Interimstrainer Stefan Kulovits auf acht österreichische Spieler setzte. Der verletzte „Neuner“ Ercan Kara und der zum „Zweier“ abgestufte Torhüter Niklas Hedl waren hier eingeschlossen. Flügelflitzer Petter Nosa Dahl fehlte erneut aufgrund muskulärer Probleme.

„Die Mannschaft lebt!“, erklärte Kulovits nach der zuletzt erlittenen Niederlage im Europacup. Diese Aussage untermauerten die Grün-Weißen in der Anfangsphase des Spiels. Ein Tor von Matthias Seidl wurde aufgrund eines Handspiels aberkannt (2.). Kara (8.) und Louis Schaub (10.) hatten ebenfalls vielversprechende Gelegenheiten. Schließlich erzielte Cvetkovic mit einem Kopfball nach einer Ecke von Matthias Seidl die verdiente Führung für Rapid.

Sonntagsschuss von Cvetko

Rapid konnte jedoch das frühe Tor nicht in Selbstvertrauen umwandeln und agierte danach zu passiv. Linz wachte nach anfänglicher Schläfrigkeit auf, fand aber zunächst nicht das richtige Spiel im letzten Drittel, da viele ruhende Bälle zu ungenau ausgeführt wurden. Nach etwa 30 Minuten entschied sich Cvetko für einen Schuss aus 25 Metern, der unhaltbar per Innenstange im Netz einschlug – ein beeindruckendes Tor. Den Assist gab Simon Seidl, der Bruder des Rapid-Kapitäns.

Nach dem Seitenwechsel testete Cvetko den Rapid-Keeper Viktor Baier aus der Distanz (51.). Wenig später bewahrte Blau-Weiß-Keeper Baier im Eins-gegen-eins gegen Schaub die Oberhand (60.). Auf der anderen Seite scheiterte Shon Weissmann mit einem bemerkenswerten Fersler an Hedl (68.). Abgesehen von wenigen Ausnahmen defensiv wenig zugelassen, blieben die Chancen ungenutzt, darunter auch eine von Schaub, der nach einer schönen Kombination kläglich an Baier scheiterte (75.) – dies war die letzte große Gelegenheit des Spiels.

Das Schlusslicht Blau-Weiß Linz verabschiedet sich mit diesem Remis in die Winterpause, während Rapid am kommenden Donnerstag im sportlich irrelevanten Conference-League-Duell gegen Zrinjski Mostar in Bosnien-Herzegowina spielt.

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