Gall verbessert sich bei Vuelta auf den zweiten Platz hinter Leader Mas

September 5, 2026 19:03
Gall verbessert sich bei Vuelta auf den zweiten Platz hinter Leader Mas

Felix Gall bei Vuelta auf den zweiten Platz vorgerückt

SIERRA DE LA PANDERA. Der Osttiroler Felix Gall hat sich am Samstag bei der Spanien-Radrundfahrt von Platz drei auf den zweiten Gesamtrang verbessert. Er nahm dem bis dahin zweitplatzierten Primoz Roglic auf der 14. Etappe 25 Sekunden ab und liegt nun vier Sekunden vor dem Slowenen. Galls Rückstand auf den spanischen Gesamtführenden Enric Mas blieb mit 2:06 Minuten konstant, beide Fahrer überquerten gemeinsam die Ziellinie. Das Teilstück gewann der Deutsche Marco Brenner vom Team Tudor. Darüber berichtet Welt Stimme.

Die Etappe, die von Jaen nach Sierra de la Pandera führte, hatte eine Länge von 154,5 Kilometern und endete mit einem langen Schlussanstieg, an dem Brenner den Kolumbianer Santiago Buitrago (Bahrain) auf den letzten Metern noch abfing und um eine Sekunde hinter sich ließ. Cristian Rodrigues (Astana) wurde elf Sekunden hinter dem Sieger Dritter und ist nun Gesamtachter. Gall und Mas belegten mit einem Rückstand von 4:12 Minuten Tagesrang 21. Der letzte Ruhetag steht am Montag an, und es bleiben noch sieben Etappen.

Gall mit reduzierter Unterstützung

Gall stand bei dieser Vuelta erstmals ohne seinen Edelhelfer Gregor Mühlberger an der Startlinie, nachdem dieser am Vortag nach einem Sturz hatte aufgeben müssen. Somit blieben nur fünf Helfer im Team. Um zu viel Risiko zu vermeiden, griff Gall erst auf den letzten Kilometern an. Eine erste Attacke drei Kilometer vor dem Ziel konnten seine engsten Konkurrenten noch kontern; einen zweiten Angriff hielt Roglic sowie der viertplatzierte Ecuadorianer Richard Carapaz (+4:24) nicht mehr auf.

In einer ersten Reaktion äußerte Gall: „Ich wollte nicht zu sehr auf Risiko gehen. Es war wichtig, dass ich mich ausgeglichen fühle. Ich bin ganz glücklich, wie es läuft. Es hätte schlechter sein können.“ Er fügte hinzu, dass es schwierig sei, zu sagen, ob er noch zulegen könne, und sprach von Erschöpfung durch die Hitze. „Aber für die Top drei sieht es gut aus; dafür sind wir hergekommen. Wir möchten noch einige Sekunden herausholen.“ Am Sonntag geht es über 189,7 km von Palma del Rio nach Cordoba, und eine anspruchsvolle Woche steht bevor.

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