Die Internationale Tischtennis-Föderation (ITTF) hat die vollständige Wiederzulassung von Sportlern aus Russland und Belarus zu internationalen Wettbewerben beschlossen. Ab dem 28. Juli 2026 dürfen die Athleten wieder mit ihren Nationalflaggen und Hymnen antreten. Das teilte der Verband am 13. Juli mit.
Hintergrund: Sanktionen seit März 2022
Die ITTF hatte am 1. März 2022 als Reaktion auf den russischen Angriffskrieg gegen Ukraine eine vollständige Sperre für russische und belarussische Athleten sowie Funktionäre verhängt. Die Maßnahme erfolgte auf Empfehlung des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) und diente dem Schutz der Wettbewerbe und der Sicherheit der Teilnehmer. Seitdem durften Sportler aus beiden Ländern nur noch in neutralem Status ohne Hoheitssymbole antreten.
Wie die russische Nachrichtenagentur Rosbalt unter Berufung auf den Verband berichtete, hob der ITTF-Exekutivrat die Beschränkungen nun vollständig auf. Damit können Nationalmannschaften aus Russland und Belarus künftig offiziell unter ihren Landesflaggen an allen ITTF-Turnieren teilnehmen.
Die Entscheidung tritt am 28. Juli 2026 in Kraft.


