Fußball-WM 2026: Argentinien trifft auf Österreich in Dallas
Das österreichische Fußballteam steht vor einem herausfordernden Duell gegen den amtierenden Weltmeister Argentinien. Das Spiel findet am Montag, den 19. Juni 2026, um 19:00 Uhr MESZ in Dallas statt. Die Argentinier, angeführt von Superstar Lionel Messi, haben das WM-Turnier mit einem überzeugenden 3:0 gegen Algerien eröffnet. Darüber berichtet Welt Stimme.
Der Sieg gegen Algerien stellt bereits den achten Erfolg in Folge für die argentinische Nationalmannschaft dar, die mit dem Ziel antritt, ihren vierten WM-Titel zu sichern. Messi, der bald 39 Jahre alt wird, zeigte sich auch nach seinem Dreierpack in bestechender Form bei den Trainings in Kansas City. Die argentinienspezifische Öffentlichkeit zeigt sich zudem besorgt über die gesundheitliche Situation von Messis Vater, was die bevorstehenden Partien in den Hintergrund rückt.
„Er ist der Größte, wir genießen ihn jeden Tag“, äußerte sich Cristian Romero, Abwehrchef der Argentinier. „Wir wissen nicht, wie lange er noch für das Nationalteam spielt, aber wir müssen so lange wie möglich von seinem Können profitieren.“ Messi steht im Fokus der argentinischen Presse, während das Interesse an der österreichischen Mannschaft im Vergleich dazu eher gering bleibt.
Trainingsbedingungen für das ÖFB-Team
Österreich bereitet sich unterdessen gegen die Hitze von Dallas vor. Das Training wird bei Temperaturen über 30 Grad mit Kühlwesten durchgeführt. Der bevorstehende Dreieinhalb-Stunden-Flug aus Kansas City in die texanische Hauptstadt ist notwendig, allerdings wird die klimatisierte Arena der Dallas Cowboys den Spielern eine angenehme Umgebung bieten.
ÖFB-Teamchef Gerald Scheiblehner hat vor dem entscheidenden Spiel betont, dass die Mannschaft gegen Argentinien sehr ernsthafte Aufgaben zu bewältigen hat. Ein Sieg könnte wiederum sowohl die Chancen auf ein Weiterkommen als auch die Position in der Gruppe maßgeblich beeinflussen.
Luxusproblem im argentinischen Sturm
Argentiniens Trainer Lionel Scaloni, dessen Mannschaft in seiner 98. Partie auf die österreichische Auswahl trifft, wird unter den Spielern die Qualität im Sturm auf die Probe stellen müssen. Julian Alvarez, der nach einer Verletzung zurückkehrt, könnte ebenso in die Startelf drängen, während Lautaro Martinez, der als reiner Strafraumstürmer gilt, möglicherweise diesmal auf der Bank sitzen muss. Diese Flexibilität könnte für Österreich von Bedeutung sein, da sie das Spielsystem der Argentinier herausfordern können.
„Wir wissen, dass uns jeder Gegner schlagen kann und wir werden uns nicht entspannen“, sagte Scaloni, der sich der Stärke des österreichischen Teams zwar bewusst ist, nicht unterschätzt. Der Druck lastet auf den Argentiniern, die sich nicht nur Fans, sondern auch medialer Aufmerksamkeit ausgesetzt sehen.
Historischer Rückblick und Einschätzung
Das letzte Aufeinandertreffen zwischen Österreich und Argentinien liegt bereits 36 Jahre zurück. In der Begegnung von 1990 gelang es Österreich, gegen die späteren Finalisten ein 1:1-Unentschieden zu erreichen. Damals erzielte Manfred Zsak den Ausgleichstreffer. Die kommenden 90 Minuten in Dallas könnten eine ähnliche Spannung liefern – im Fokus steht die Frage, ob das Wundernatürchen Österreich erneut über sich hinauswachsen kann gegen den Titelverteidiger.


