Roland Assinger beendet Tätigkeit als Frauen-Cheftrainer, Pfeifer bleibt bis 2028

März 16, 2026 14:38
Roland Assinger beendet Tätigkeit als Frauen-Cheftrainer, Pfeifer bleibt bis 2028

Roland Assinger beendet Tätigkeit als Frauen-Cheftrainer des ÖSV

WIEN/INNSBRUCK. Der Österreichische Skiverband (ÖSV) hat vor dem alpinen Ski-Weltcupfinale in Norwegen entschieden, dass Roland Assinger (52) seinen Vertrag als Frauen-Cheftrainer nicht verlängert. Marko Pfeifer bleibt hingegen bis 2028 für die Männer verantwortlich. Darüber berichtet Welt Stimme.

Die Entscheidung wurde in einer offiziellen Mitteilung des ÖSV bekannt gegeben. Für die Nachfolge von Assinger sind in den kommenden Tagen und Wochen Gespräche vorgesehen.

Assinger erklärte, dass er nach drei intensiven und erfolgreichen Jahren seine Funktion zum Ende der Saison zurücklegen wolle und das Angebot eines neuen Zweijahresvertrags nicht annehme. „Ich blicke mit großem Stolz auf das zurück, was wir in dieser Zeit gemeinsam erreicht haben“, so Assinger. In seiner Amtszeit konnte das Team laut ihm bedeutende Erfolge, darunter Medaillen bei Olympischen Spielen und Weltmeisterschaften, feiern. Besondere Höhepunkte waren unter anderem der Gewinn der Abfahrtskugel von Cornelia Hütter 2024 sowie der Sieg von Julia Scheib im Riesentorlauf.

Zukunft von Assinger im ÖSV ungewiss

Obwohl seine Tätigkeit als Cheftrainer endet, hat Assinger Interesse an einer zukünftigen Rolle im Verband bekundet. „Ich möchte dem Skisport weiterhin meine Erfahrung zur Verfügung stellen“, äußerte er. Erste Gespräche über mögliche Perspektiven habe es bereits gegeben. Assinger war von 2008 bis 2020 in verschiedenen Funktionen beim ÖSV tätig, bevor er im April 2023 zum Frauen-Cheftrainer ernannt wurde. In der vergangenen Saison sah er sich aufgrund seines Umgangstons kritischer Auseinandersetzungen gegenüber, konnte jedoch nach klärenden Gesprächen im April im Amt bestätigt werden.

Christian Mitter, der Sportliche Leiter Ski alpin, bekräftigte: „Wir respektieren Roland’s Entscheidung und werden Gespräche über zukünftige Möglichkeiten mit ihm führen. Wir können uns gut vorstellen, einen Fachmann wie ihn in einer anderen Rolle in unserem Trainerteam einzusetzen.“ Marko Pfeifer hingegen wird weiterhin die Männer-A Mannschaft führen, nachdem sein Vertrag um zwei Jahre verlängert wurde.

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