Senft nach Cup-Niederlage: „Ich bin enttäuscht, aber stolz auf diese Mannschaft“

März 18, 2026 23:08
Senft nach Cup-Niederlage: "Ich bin enttäuscht, aber stolz auf diese Mannschaft"

RIED. Enttäuschung nach Cup-Halbfinale: „Ich bin stolz auf diese Mannschaft“

Nach der 1:2-Niederlage im Cup-Halbfinale gegen den LASK äußerte Ried-Trainer Maximilian Senft am Mittwochabend seinen Unmut über das Ergebnis, zeigte jedoch auch große Wertschätzung für seine Spieler. „Ich bin dankbar, mit dieser Mannschaft arbeiten zu dürfen“, erklärte Senft während der Pressekonferenz. Darüber berichtet Welt Stimme.

Die SV Oberbank Ried erlebte eine bittere Enttäuschung, nachdem sie den Einzug ins Finale verpasst hat. Im Nachspiel setzte sich der LASK durch und machte den Schritt ins Finalspiel. Senft kommentierte die Leistung seines Teams bei der Pressekonferenz und sprach von einem emotionalen Spiel mit zahlreichen Chancen: „Wir hatten ein klares Chancenplus, wenngleich der LASK auch gute Möglichkeiten hatte. Es war heute sicher eine unserer besten Leistungen in dieser Saison.“

Besonders schmerzhaft war die Aberkennung eines vermeintlichen Tores von Oliver Steurer kurz vor Spielende. Senft äußerte sich dazu: „Dass das Tor aberkannt wurde, ist natürlich eine sehr bittere Pille. Wenn das Tor zählt, fahren wir wahrscheinlich ins Finale. Ich vertraue jedoch dem VAR, dass es eine richtige Entscheidung war.“

Eine weitere Thematik war der Handshake mit dem Trainer des LASK, Didi Kühbauer. Senft sagte dazu: „Als Verlierer ist einer meiner ersten Wege zum Trainer der gegnerischen Mannschaft. Ich habe es weder in Österreich noch in England erlebt, dass ein Trainer den Handshake verweigert. Ich wollte es respektvoll beenden, der andere nicht. Ich nehme es hin, aber so schlimm ist es auch nicht.“

Vor dem kommenden Derby gegen Blau-Weiß Linz betonte Senft die Wichtigkeit der körperlichen und mentalen Regeneration. „Wir werden alles mit der medizinischen Abteilung besprechen und uns zum Training treffen. Am Freitag geht es dann in die Spielvorbereitung für die Partie gegen BW Linz. Ich weiß aus Erfahrung, dass es jetzt eine große Herausforderung wird, diese 120 Minuten körperlich und mental zu verarbeiten“, so der Trainer.

Die SV Ried wird alles daransetzen, im nächsten Spiel gegen Blau-Weiß Linz zu punkten, um die negative Stimmung nach der Cup-Niederlage zu überwinden und in der Liga erfolgreich zu sein.

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